Samstag, 4. Dezember 2010

Etwas Advent


Der hohe Bot', den Gott vom Himmel schickt auf Erden,
Sagt, wie Maria soll Geist-überschattet werden.
Gott zeigt oft unverhofft, wie Er an Liebe denkt.
Erhebt das Herz, das sich in tiefe Demut senkt.


Und im sechsten Monat ward der Engel Gabriel gesandt von Gott in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Manne mit Namen Joseph, vom Hause David: und die Jungfrau hieß Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Gegrüßet seist du, Holdselige! Der HERR ist mit dir, du Gebenedeite unter den Weibern! Da sie aber ihn sah, erschrak sie über seine Rede und gedachte: Welch ein Gruß ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen. Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der HERR wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben; und er wird ein König sein über das Haus Jakob ewiglich, und seines Königreiches wird kein Ende sein. Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich von keinem Manne weiß? Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Gefreunde, ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter und geht jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, daß sie unfruchtbar sei. Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. Maria aber sprach: Siehe ich bin des HERRN Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.
Evangelium nach Lukas, Kap. 1, V. 26 – 38

Ich weiß, dieser Text gehört zum Fest „Mariä Verkündigung“, das aus nachvollziehbaren Gründen am 25. März begangen wird, aber ich wollte gern das Bild dort oben aus einer etwas älteren Bibel bringen, weil es für mich zum Vorabend des 2. Advent zu passen schien. Und das ist nun einmal die dazugehörige Erzählung. Die Abbildungen haben jeweils einen sinnreichen Spruch abbekommen, und da mancher mit der Fraktur Schwierigkeiten haben mag, habe ich ihn noch einmal aufgeführt. Es ist nicht besonders gut photographiert, ich weiß, ich muß das noch etwas üben. Und ganz oben ist ein Teil unserer gegenwärtigen Fensterdekoration zu sehen.

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