Sonntag, 3. März 2013

Sonntag &

poorly translated (at the end)

So wie man sich eine Ente nicht zu einem Adler schönreden kann, oder vielmehr sollte (das gilt übrigens auch von Menschen), so ist es auch müßig, sich etwas möglicherweise Originelles abzumühen, wo es sich partout nicht einstellen mag. Aber an manchen Gerichten perlt jeder Versuch, etwas Geistreiches zu ihnen anzumerken, eben einfach ab.

Wie unschwer zu erraten ist, geht es um das letzt-sonntägliche Mittagessen, das hier üblicherweise besprochen wird. Es war ein Kotelettbraten, mit anderen Worten: Ein mittelgroßes Kotelettstück blieb unzerteilt und wurde zum Braten erklärt. Auf Butterschmalz und Zwiebeln (natürlich gepfeffert und gesalzen) mit Thymian, Rosmarin und Oregano geschmort, und öfter mal mit dem Bratensud (aus dem später die Soße wurde) übergossen dabei.

Dazu grüne Bohnen, die ich mit Bohnenkraut aufgekocht hatte, später in der Schüssel wurden sie dann noch mit brauner Butter übergossen. Viel  mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Vor einigen Tagen hatte ich mal etwas Vivaldi an diesem Ort vorgestellt, von der Art war das musikalische Hintergrundrauschen.

Ach das noch, es gab keinen Nachtisch! Den gibt es sonst zwar auch nicht, aber diesmal hatte sich meine Frau Mutter eine Sache zusammengebastelt, die ihr bei einer Nachbarin sehr zugesagt hatte. Man urteile selbst: Geschlagene Schlagsahne wird mit Himbeeren und zerbröselten Baiser-Stückchen zu einer Creme vermengt, die in diesem Fall eine große Schüssel füllte. Aber offenbar sah sie sich am Ende dann doch nicht in der Lage, das auch noch irgendwo unterzubringen. Und so ist der Nachtisch, den es nicht gab, auch nicht auf dem Bild (das wurde dann später ihr „leichtes“ Abendbrot).




Just as one can’t gloss over a duck to an eagle, or rather shouldn’t try this (which is also true of people), so it’s pointless to struggle appearing somewhat witty when there is no chance for it. But some dishes are simply not made for sophisticated remarks.

It’s not hard to guess what I am talking about - the last Sunday lunch (or rather dinner), which is usually presented here. It was a pork cutlet roast, in other words: A medium-sized piece of pork wasn’t cut in slices to make cutlets from it, but was declared a roast. Braised on butter and onions (of course peppered and salted) with thyme, rosemary and oregano, and often poured over with the gravy (which later became the sauce).

And green beans I had cooked with savory, later they were doused with brown butter. There isn’t much more to say really. A few days ago I recommended some Vivaldi at this place, this was the musical background noise kind of.

Oh, not to forget: There was no dessert! Well there is usually no sweet after dinner since ages, but this time my dearest mother had put together something she learned from a neighbour, and loved it. But you might judge yourself: Whipped cream mixed with raspberries and crumbled meringue pieces to a cream, which in this case was filling a large bowl. But apparently at the end this was even too much for her. So the not existing dessert rightly doesn’t appear in the pictures as well (it became later a "light" supper for her).

nachgetragen am 4. März

1 Kommentar:

naturgesetz hat gesagt…

That all sounds good. Perhaps you should have insisted on having "just a taste" of that dessert.