Dienstag, 8. November 2011

Im Nebel








Henry Purcell, Dido and Aeneas
gefunden bei OedipusTyrannusII

man sehe auch bitte hier!!

Sonntag, 6. November 2011

Sonntag &


Sollten wir also mit der Transzendenz von Pflaumenkuchen beginnen? Hm, ich weiß nicht recht. Gestern war merkwürdig, heute hatten wir Ente, ganz traditionell, vollgestopft mit Boskoop-Äpfeln, den Rest kann man ja leicht erkennen.


Die Sauce bestand übrigens, außer dem Bratensud, nur aus etwas Zucker und frischem Zitronensaft. Oh und wie hatten einen Nachtisch, man durfte wählen zwischen Wildpreiselbeeren und schwarzen Johannisbeeren.


Wir sind heute geringfügig nachdenklich, tut uns leid. Ach so, die Musikempfehlung stammt von dem Herrn Morgenländer!!!


Edward Elgar - Sospiri for strings, harp & organ, Op.70
hier gefunden

So should we start with the transcendence of a plum cake? Hm, I don’t know really. Yesterday was a strange day (we're not quite decided how to judge it), today was duck the 1st choice, in a traditional way, filled with Boskoop apples, the rest easily everybody can recognize. The sauce consisted, except the gravy, from a bit of sugar and some fresh lemon juice. Oh and we had a dessert (I was in such a gracious mood today), one could choose between wild cranberries and black currants. We are slightly pensive this time, well I’m sorry for it. Oh, the music recommendation comes from this true pious person (he hates to feel overlooked, well we all do)!

Erbauliches zum Sonntag


Bevor ich mich also dem Entenbraten widme, schnell noch Herrn Roloffs

Predigt zum drittletzten Sonntag des Kirchenjahres 2011

Lk 11, 14-23

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herren Jesus Christus. Amen.

Liebe Gemeinde,

am Ende des Kirchenjahres tritt Christus uns besonders in seiner Eigenschaft als Herr über Leben und Tod entgegen. Vielmehr noch, er offenbart sein Wesen, das gerade darin liegt, Herr über Leben und Tod zu sein. Denn die Begegnung mit diesem Herren, der uns entgegen kommt, entscheidet über Leben und Tod. Nur dadurch kann richtig sein, was wir als Wochenspruch gehört haben: „Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils.“

Unser Predigttext wiederum ist eine Illustration des Evangeliums zum heutigen Sonntag, in dessen Kern es heißt: „Das Reich Gottes ist mitten unter euch“ oder, wenn man es anders übersetzt „Das Reich Gottes ist inwendig in euch!“. Demnach bricht auch dort, wo die Entscheidung zwischen Leben und Tod getroffen wird, jedes Mal Gottes Reich an, tritt es unter uns, erwacht es in uns!

In diesem Zusammenhang gewinnt die Geschichte von der Austreibung des bösen Geistes, die Lukas uns erzählt, Bedeutung. Bereits die Schilderung des Geschehens ist aufsehenerregend: Und er trieb einen bösen Geist aus, der war stumm. Und es geschah, als der Geist ausfuhr, da redete der Stumme.

So erfahren wir überhaupt, dass der geplagte Mensch selbst offenbar auch stumm war, wie der Geist, der ihn befallen, der von ihm Besitz ergriffen hatte.

Das Volk verwundert sich zunächst. Dann aber kommen schnell jene, die das Tun Jesu verächtlich machen wollen. Sie unterstellen ihm, als der Knecht des obersten bösen Geistes die Geister auszutreiben. Andere verlangen ein Zeichen vom Himmel, das wiederum das Zeichen, das die Menschen gerade sehen konnten legitimieren soll.

So sind die Menschen. Kaum haben sie die eine Sensation genossen, da verlangen sie bereits nach der nächsten. Sie haben sich durch das eine Zeichen nicht ändern lassen und würden auf das nächste wohl auch nicht anders reagieren.

Christus gehorcht ihnen darum auch nicht, sondern antwortet ganz nüchtern und legt dar, dass ein Reich, dass mit sich selbst zerfallen ist, keinen Bestand haben wird. Aber auch er muss feststellen, dass selbst die besten Argumente das böse Wesen von Menschen nicht eindämmen können. So kommt der Herr mit einer weiteren Feststellung auf den eigentlichen Punkt: „Wenn ich aber durch Gottes Finger die bösen Geister austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.“

Es geht um das Reich Gottes, das unter uns tritt. Es geht um das Reich Gottes, das mit Christus unter uns getreten ist. Mit der Austreibung des Geistes gibt der Herr ja bereits ein himmlisches Zeichen. Der böse Geist wiederum ist eben auch ein Symbol für jeden Zweifel, für alle Angst, durch die Menschen befallen werden können, und die sie am Bekenntnis hindern.

Besonders eindrucksvoll ist es dann auch noch, dass Jesus die Auseinandersetzung zwischen diesem Reich Gottes und den Mächten der Finsternis in das klassische Bild des Kampfes eines Starken um seinen Palast einkleidet. „Wenn ein Starker gewappnet seinen Palast bewacht, dann bleibt das Seine in Frieden. Wenn aber ein Stärkerer über ihn kommt und überwindet ihn, so nimmt er ihm seinen Harnisch, darauf er sich verließ und teilt den Raub aus.“

Erst mit diesem Bild wird die allumfassende Bedeutung des Geschehens klar. In diesem Palast kann man die gesamte gute Schöpfung Gottes erkennen, die er ins Nichts hineingerufen, und durch die er die Herrschaft des Nichts beendet hat. Gott offenbart sich als Gott indem er „dem was nicht ist ruft, dass es sei“, wie Paulus es einzigartig gesagt hat. Dieses Nichts aber hat sich nicht besiegt gegeben, sondern rennt als Macht der Zerstörung und des Bösen gegen alles an, was aus Gottes Wort geworden ist. Es gibt diese Macht des Bösen. Es handelt sich um das inwendige Ringen in der Seele eines jeden Menschen. Das Nichts kann nur noch im Menschen Gewalt gewinnen, es ist der Unglaube.

Goethe hat seinen Mephisto diese Macht und sich selbst so beschreiben lassen:
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär's, dass nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

Darin liegt die große und reale Gefahr, die der Unglaube darstellt. Der Unglaube nämlich bedeutet in seiner Konsequenz Zerstörung. Lasse ich den Unglauben wie einen Geist in mein Herz, dann spricht er, dass mein Leben bedeutungslos und nach dem Tod alles vorbei ist. Ich werde zum Parasiten, der die Welt gierig auskosten will. Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot. Ist es nicht im Kern diese Haltung, die unserem Planeten immer wieder schweren Schaden tut? Nur dort, wo ich diesen zynischen und zerstörerischen Gedanken überwinde, tut sich der Ort auf, an dem mir das Himmelreich inwendig begegnet.

Wenn man diesen Zusammenhang einmal ganz ohne die religiöse Sprache darstellen müsste, so wie Christus es mit dem Reden vom Reich, das in sich uneins geworden ist, tut, dann könnte man auch folgenden Gedanken formulieren: Es gibt diesen die Welt beherrschenden Kampf zwischen dem Sein und dem Nichts. Das Nichts will alles verschlingen und zunichte machen, was ist. Wenn das aber gelänge, wenn alles, was geschaffen war auf einmal wieder im Nichts versänke, dann würde doch allein schon die nur geistig zu erfassende Tatsache, dass es einmal war, das Nichts zur Lüge werden lassen vor dem Gewesenen. Der äußerste Sieg, den das Nichts erringen könnte, wäre so kein Sieg mehr, sondern nur ein Betrug. So bleibt denn selbst das Gewesene machtvoller, als es das allumfassende Nichts jemals wieder sein kann. Christa Wolf lässt ihre Medea mit dem Satz beginnen: „Auch tote Götter regieren!“ Selbst das ist mit dem Kreuz Christi in die Wirklichkeit getreten. Wenn Gott mit der Schöpfung die Herrschaft des Nichts ein für alle Mal beendet hat, dann ist durch die Auferstehung seines Sohnes die endgültige Verlebendigung dieser Schöpfung Wirklichkeit geworden. So wie im Akt der Schöpfung das Sein über das Nicht-Sein den Sieg davon getragen hat, so erringt Christus in seiner Auferstehung den Triumph des Lebens über den Tod. Das Leben durchdringt und beherrscht nun alle Dinge.

Der böse Geist aber will dem Menschen einreden, dass alles vergeht und jedes Leben ausgelöscht werden wird und darum ohne Bedeutung ist. Die Vorstellung aber, dass alles ohne Bedeutung ist, öffnet dann das Tor zur Sünde. Sie verführt den Menschen dazu, sein Leben auszuplündern. Er glaubt dann, wie im Rausch, sich zu bereichern und macht sich doch bettelarm, weil er zerstört, was an ihm heilig ist, das Leben.

Es wird deutlich, dass wie immer wir es nennen, das Nichts, die Sünde, der Tod, nur noch dann die Herrschaft über den Menschen erringen können, wenn der Mensch sich ihnen aus freiem Willen ergibt, wenn er sich und sein Menschsein aufgibt, wenn er den Glauben verliert.

Der Mensch aber, der das Wort Gottes über sich herrschen lässt, der es zu sich lässt, der wird gewahr, dass das Leben, dass die Schöpfung seine Werke sind, an denen das Wesen Gottes klar erkannt werden kann. Wer das Wort Gottes zu sich kommen lässt, zu dem ist auch das Reich Gottes selbst gekommen. Zeit und Ewigkeit durchdringen sich in diesem Menschen bereits. Das Reich Gottes ist dann nicht mehr nur das, was wir erwarten, es ist bereits gekommen. Es entscheidet sich an dem, der das Fleisch gewordene Wort Gottes ist, es entscheidet sich an Christus. Darum kann der Herr sprechen: „Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.“

So ist es denn mit uns wie mit einem sehr kleinen Kinde, das auch, wenn sich Mutter oder Vater über es beugen ihnen die Arme entgegenstreckt. Es kann sich nicht selbst aufhelfen. Indem es sich aber den Eltern entgegenstreckt, wird es zum Menschen, wenn es sich in gleicher Weise und lebenslang Gott entgegenstreckt. Lebt in dieser unerschütterlichen Hoffnung auf den Herren des Lebens.

Darum bittet euch die Kirche: Lasst den Gedanken des Todes, den Gedanken der Selbstzerstörung nicht wie einen bösen Geist in euch dringen. Erkennt vielmehr, dass das Himmelreich, das Leben selbst, mitten unter euch ist.

So werden wir zu Menschen, die mit Jesus sammeln und nicht zerstreuen, die aufbauen und nicht niederreißen, die heilen und keine Wunden schlagen, die an das Leben glauben und nicht an den Tod!

Amen

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle unsere Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus unsern Herrn.

Amen.
Thomas Roloff

Samstag, 5. November 2011

Beiläufig

poorly translated

Nun beiläufig ist der Anlaß. Es gibt 2 fertige Posts, die ich nachtragen könnte, einen über Trakl - etwas trübsinnig - einen eher politischen - die mag ich im Grunde sowieso nicht, aber dann ausgerechnet heute?! Das Politische kreiert Fremdgefühle. Da sind Rosen doch besser, über Rosen zerstreiten sich allenfalls Rosenzüchter.


Der Anlaß? Hm, die Zahl derjenigen, die heute, für mich erkennbar, sich meiner erinnerten, nähert sich gerade sehr der Zahl meiner Lebensjahre, und wie jeder sehen kann, bin ich schon länger nicht mehr 18. Warum ich das erwähne? Weil, je länger der Tag andauert, um so mehr fiel mir der Unterkiefer herunter. Menschen, mit denen ich allenfalls vor einem Jahr zum letzten Mal Kontakt hatte, oder oft genauer, ihn gesucht hatte, andere, von denen ich annahm, daß ich ihnen inzwischen herzlich gleichgültig bin, melden sich. Und eigentlich gibt es zu jedem eine längere Geschichte. Und so schwankt das vorherrschende Gefühl zwischen Beschämung und Freude hin und her. Offen gestanden, ich bin fassungslos gerührt. Wenn sich jemand an die Musik erinnert, die man mag etc. Wir kürzen das besser ab.


Ich fand es kurios, ein Gebäude, das wenige hundert Meter von hier entfernt steht, als Rekonstruktion aus Sand wiederzufinden. Aber sind wir etwa viel anders, ein Gebilde aus Sand, erkennbar vergänglich, und hoffend, die Form, die ihm aufgeprägt wurde, sei nicht vergeblich.


Well, the reason for this post is incidental somehow. And I won’t really try a translation because my English isn’t that great (harrumph) & I’m lazy by nature, but I know some dear friends try with the help of Google translator etc. to read it nevertheless. Two posts, which are ready, I won’t post today, one about Trakl (a dead German poet) - somewhat melancholy, the other one rather political – & I dislike political issues by heart, so but even today? Political issues easily create feelings of hate & strangeness. Therefore roses are better; there is a dispute over roses at the most between rose growers. The occasion? Hm, the number of those who today, so I can see it, remembered me, approaches very precisely the number of years of my life, and as everyone can see, I am no longer 18 years old anymore, a long time already. Why the mention? Because when the day becomes older and older, the more my lower jaw dropped. People I talked to at the best a year ago for the last time contacted me; others of which I thought they forgot me ages ago appeared. And there belongs a story nearly to everyone. And so the prevailing sentiment sways between shame and joy. Frankly, I'm touched & stunned. When someone remembered the music you like etc. We better cut this.



It was strange to see a familiar building from a few hundred feet away as a reconstruction of sand. But are we much different, a formation of sand, visible transient, and we all hope that the form which has been imparted to it was not in vain.




Donnerstag, 3. November 2011

Über Trakl &


Gesang einer gefangenen Amsel

für Ludwig von Ficker


Dunkler Odem im grünen Gezweig.
Blaue Blümchen umschweben das Antlitz
Des Einsamen, den goldnen Schritt
Ersterbend unter dem Ölbaum.
Aufflattert mit trunkenem Flügel die Nacht.
So leise blutet Demut,
Tau, der langsam tropft vom blühenden Dorn.
Strahlender Arme Erbarmen
Umfängt ein brechendes Herz.

Als ich an seinem Todestag darüber nachdachte, etwas gründlicher über Georg Trakl zu schreiben, fühlte ich mich bald hinreichend unwohl, zumal gleichzeitig die Amseln anfingen zu sterben, und zwar geradezu demonstrativ, einige Alpträume später wollen wir unsere wenigen Gedanken zu ihm dennoch beibringen. Wie man unschwer erkennt, ist dies ein Nachtrag, ich werde mich jetzt also von einem zum nächsten fortarbeiten.
nachgetragen am 16. Dezember

Mittwoch, 2. November 2011

Dienstag, 1. November 2011

Über die Heiligen

poorly translated

Unsere Väter im Glauben sprechen von den Heiligen folgendermaßen (Augsburgische Konfession, 1530, Artikel 21: Vom Dienst der Heiligen):

„Vom Heiligen-Dienst wird von den Unsern also gelehrt, daß man der Heiligen gedenken soll, auf daß wir unsern Glauben stärken, so wir sehen, wie ihnen Gnade widerfahren, auch wie ihnen durch Glauben geholfen worden ist; dazu, daß man Exempel nehme von ihren guten Werken, ein jeder nach seinem Beruf, gleichwie die Kais. Majestät seliglich und göttlich dem Exempel David folgen mag, Kriege wider den Türken zu führen; denn beide sind sie in königlichem Amt, welches Schutz und Schirm ihrer Untertanen fordert. Durch Schrift aber mag man aber nicht beweisen, daß man die Heiligen anrufen oder Hilfe bei ihnen suchen soll; denn es ist allein ein einiger Versöhner und Mittler gesetzt zwischen Gott und den Menschen, Jesus Christus, 1. Tim. 2,5., welcher ist der einige Heiland, der einige oberste Priester, Gnadenstuhl und Fürsprecher vor Gott, Röm. 8,34). Und der hat allein zugesagt, daß er unser Gebet erhören wolle. Das ist auch der höchste Gottesdienst nach der Schrift, daß man denselbigen Jesum Christum in allen Nöthen und Anliegen von Herzen suche und anrufe. 1. Joh. 2,1.: So jemand sündigt, haben wir einen Fürsprecher bei Gott, der gerecht ist, Jesum.“


Abgötterei war es, die Luther und andere fürchteten. Auf den Glauben der Heiligen wollten sie ihren Glauben nicht gründen, sondern nur auf den schauen, an den diese geglaubt hatten. Daher diese auch nicht um ihren Beistand anrufen, sondern ihrer allenfalls gedenken, und so aus diesem Gedächtnis Trost im Leben und Stärkung im Glauben gewinnen, dabei aber den Blick auf den richten, von denen diese Trost und Stärkung erfahren hatten, nämlich den Herrn selbst. Soweit nachvollziehbar, so nachvollziehbar richtig.

Aber genügt dies. Können wir so sehr absehen von dem, was war und auch ist, in gewisser Hinsicht, nämlich wenn wir darauf vertrauen, daß es gar nicht vergangen ist. Der klare Gedanke mag die Vernunft erfreuen. Dem Leben nimmt er oft allzuviel hinweg. Und so mag es das Beiläufige sein, die Wolke der Zeugen, das uns vor der Kälte des Nichts bewahrt, weil der Verstand, auch der fromme Verstand, in der Gefahr stand, sich selbst zu verfallen.

Man kann ein Gebäude allen Zierats entkleiden, aller Säulen und Pilaster, Galerien und Friese, Portiken und Balustraden, Palmetten und Akanthen, Kapitelle und Amoretten. All dies kann man wegnehmen und dann bleibt womöglich auch noch ein Gebäude zurück, wenn man wirklich nur das Nichttragende hinweg genommen hat, aber ob es ein erfreulicher Anblick ist.

Wie ich einmal schrieb: Es gibt nichts, das einen in einen angenehmeren Zustand somnambulen Wohlbehagens zu bringen vermag, als die lateinisch gesungene Allerheiligenlitanei. Soweit meine nachgetragenen Gedanken zum Fest Allerheiligen, ich hab es auch noch grob übersetzt, nun ja.


Our fathers in the faith speak about the saints the following (The Augsburg Confession Art. XXI.—Of the Worship of Saints, obviously these sources both follow the Latin version):

“Touching the worship of saints, they teach that the memory of saints may be set before us, that we may follow their faith and good works according to our calling; as the Emperor may follow David's example in making war to drive away the Turks from his country; for either of them is a king. But the Scripture teacheth not to invocate saints, or to ask help of saints, because it propoundeth unto us one Christ the Mediator, Propitiatory, High-Priest, and Intercessor. This Christ is to be invocated, and he hath promised that he will hear our prayers, and liketh this worship especially, to wit, that he be invocated in all afflictions. 'If any man sin, we have an advocate with God, Jesus Christ the righteous' (1 John ii. 1).”


It was idolatry they feared - Luther and others. On the faith of the saints they don’t wanted to found their faith, only look at the one, in whom those had believed. Therefore, also don’t ask them for support, at the most remember them, to gain from this memory comfort in life and strengthen the faith, but the same time directing the attention to the one from whom those had received consolation and support, that is the Lord Himself. So far understandable, so understandable true.

But is this enough? Can we have so much disregard of what was and what is, in some ways, if we trust it hasn’t passed. The clear thought might delight the sense. But from life this often takes too much away. And so it may be the incidental, the cloud of witnesses that protects us from the cold of nothingness, because the mind, even the pious mind, was in danger of being locked into the own self.

You can strip a building from all ornaments, all columns and pilasters, galleries and friezes, porticoes and balustrades, palmettes and acanths, capitals and cupids. One might take away all this and then maybe even a building is left, if you really only took away the non-supporting elements, but would it be a pleasing sight?

As I once wrote: There is nothing similar being able to bring one in a rather pleasant state of somnambulistic well-being as the All Saints litany, sung in Latin. So far my thoughts for the feast of All Saints, belated, and I apologise for this poor translation.


hier gefunden
nachgetragen am 2. November