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Dienstag, 10. März 2026

Gedenkgottesdienst zum 250. Geburtstag von Königin Luise am 10. März 2026 im Mausoleum beim Schloss Charlottenburg zu Berlin

 

Mausoleum im Schlosspark Charlottenburg, von hier

Christian Daniel Rauch: Grabmal der Königin Luise von Preußen, von hier


Eröffnung


Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. 

1Petr 1,3


Unter diesem Vers aus dem 1. Petrusbrief, feiern wir Gottesdienst im Gedenken an den 250. Geburtstag der hochverehrten Königin Luise. Wir wollen Gott die Ehre geben und mit der verewigten Fürstin und für alle Toten beten.

Das tun wir in besonderer Weise mit Ihnen, Königliche Hoheit und mit weiteren Mitgliedern Ihres königlichen Hauses. Die Kirche neigt sich und bekennt ein unvergängliches Königtum.

Wir rufen Gott an, dass er die Verstorbenen im Frieden ruhen lasse. Herr, lass die Toten im Frieden ruhen und Dein ewiges Licht leuchte ihnen. Amen.

Louise Élisabeth Vigée Le Brun,

Luise von Mecklenburg-Strelitz, Königin von Preußen, 1802, von hier


Psalm 126

Ein Lied im höhern Chor. Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden. Dann wird unser Mund voll Lachens und unsere Zunge voll Rühmens sein. Da wird man sagen unter den Heiden: Der HERR hat Großes an ihnen getan!

Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich.

HERR, bringe wieder unsere Gefangenen, wie du die Bäche wiederbringst im Südland.

Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.

Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.


Kyrie

Kollektengebet


Lasset uns beten:

Ewiger Gott, die Kirche und mit ihr die ganze Welt sind auf dem Weg an das Kreuz deines Sohnes unseres Herrn. Lass uns deine Gegenwart schauen. Du leidest mit deiner Schöpfung und schenkst ihr darin Trost. Als Gemeinschaft der Lebenden und der Toten sind wir ums Kreuz versammelt. Wir recken uns nach deiner rettenden Hand.

Amen


Evangelium


Da er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm,

Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr.

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Selig sind, die reines Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr.

Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, so sie daran lügen.

Matth 5, 1-11


Credo


Ich glaube an Gott, den Vater,

den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters;

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

Amen.


Luisentempel, Schloßpark Hohenzieritz 


Predigt: Psalm 126


Gnade sei mit Euch und Frieden von Gott unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus. Amen.

Liebe Gemeinde,

„Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.“

So haben wir es zum Beginn dieses Gottesdienstes gebetet und so hoffen wir es für Auguste Wilhelmine Amalie Luise von Preußen, der Tochter des Herzogs Karl Ludwig Friedrich von Mecklenburg-Strelitz, an deren 250. Geburtstag wir uns in ihrem Grabhaus an sie erinnern.

Die ganze Kirche ist, wie jede Familie auch, eine Gemeinschaft der Lebenden und der Toten. Wie könnte das deutlicher werden als durch die Anwesenheit der königlichen Familie Preußens an diesem Ort?

Bedenke, o Mensch, dass du Staub bist und zum Staube zurückkehren wirst!

Das ist unzweifelhaft das eine, worauf wir hier blicken. Das andere aber ist die ununterbrochene Folge, in der das Leben und die hohe Würde dieser Familie weitergeschenkt wurden.

Eine Familie, auch ein königliches Haus, ist immer genauso ein Bund der Abstammung, wie auch der gemeinsamen Erinnerung.

Beides beschäftigt uns heute und das in besonderer Weise im Hinblick darauf, dass auch unser Glaube ein Band gemeinschaftlicher Erinnerung um uns legt.


Jozef Maria Grassi (1757-1838), Louise von Mecklenburg-Strelitz, von hier

Königin Luise war „eine der edelsten Frauen der Geschichte“. So beginnt noch ganz selbstverständlich der Artikel über sie in Meyers Lexikon von 1909. In dieser Frau stellt sich uns die Wirklichkeit des dynastischen Europas vor Augen, wie sie über Jahrhunderte hinweg prägend war.

Ihr Schicksal entschied sich, als sie den preußischen Kronprinzen kennen lernte und ihn am 24. Dezember 1793 in Berlin heiratete.

1797 machte sie diese Verbindung zur Königin des Landes und es heißt von ihr, „sie vereinigte von nun an die Pflichten der Königin mit denen der Gattin und Mutter“.

„Mehr, als ein Königreich gab der Himmel Dir in Louisen,

Aber Du brachtest Ihr auch mehr, als die Krone, Dein Herz.“

So schrieb Friedrich von Hardenberg, den wir auch als Novalis kennen und gab damit den Ton der Verehrung vor, die Luise erfahren sollte.

„Wer den ewigen Frieden jetzt sehn und liebgewinnen will, der reise nach Berlin und sehe die Königin. Dort kann sich jeder anschaulich überzeugen, daß der ewige Friede herzliche Rechtlichkeit über alles liebt, und nur durch diese sich auf ewig fesseln läßt.“


Friedrich Georg Weitsch: Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise

im Park von Schloß Charlottenburg, 1799, von hier

Auch das schrieb Novalis und gab einer Hoffnung Ausdruck, die leider verhängnisvoll und tragisch unerfüllt bleiben sollte. Die Geschichte vollzog sich gänzlich anders, als die Ideale und Träume und Sehnsüchte der Romantiker es hofften.

1806 brach die völlige Niederlage über Preußen herein. Statt des Glücks eines einfachen häuslichen Lebens, welches das Königspaar dem ganzen Land beispielgebend vorstellte, ereigneten sich nun Zusammenbruch, Flucht und Demütigung.

Nur, weil unsere Sicht überschattet ist, durch alles, was sich im verfluchten 20. Jahrhundert ereignet hat, können wir nicht mehr ermessen, wie grausam und hoffnungslos der nach dem Frieden von Tilsit eingetretene Zustand Preußens war.

Gebietsabtretungen, Kontributionen und Besatzung beugten es tief herab. Woher sollte noch Hilfe kommen, nachdem selbst Russland so schweren Verrat geübt hatte?


Gedenktafel in Memel an den Aufenthalt von Königin Luise und ihres Ehemanns Friedrich Wilhelm III., 1807 - 1808 während der Flucht vor Napoleon, von hier

Es war zunächst und vor allem die nicht zu unterschätzende Stärke im Glauben, die Luise Halt und Kraft gegeben hat und aus der heraus es ihr möglich gewesen ist, auch den König zu stützen.

Die Königin war keineswegs nur eine Projektionsfläche für die Hoffnungen der Menschen. Sie wäre dazu völlig ungeeignet gewesen, wenn sie nicht tatsächlich eine treue Hoffnung für ihr Land bewahrt und diese Hoffnung auch im König hätte wecken können. Wie klar und weitsichtig ihr Urteil war, dafür will ich ein einziges Beispiel aus einem Brief geben, den sie im April 1808 an ihren Vater geschrieben hat. Denn es ist leicht, im Nachhinein über die Geschichte zu urteilen. Unendlich schwer aber ist es, in der Situation selbst eine Orientierung zu gewinnen.

„Es wird mir immer klarer, dass Alles so kommen mußte, wie es gekommen ist. Die göttliche Vorsehung leitet unverkennbar neue Weltzustände ein und es soll eine andere Ordnung der Dinge werden, da die alte sich überlebt hat, und in sich selbst als abgestorben zusammen stürzt.

Wir sind eingeschlafen auf den Lorbeern Friedrich des Großen, welcher, der Herr seines Jahrhunderts, eine neue Zeit schuf. Wir sind mit derselben nicht fortgeschritten, deshalb überflügelt sie uns.

Gewiß wird es besser werden; das verbürgt der Glaube an das vollkommenste Wesen. Aber es kann nur gut werden in der Welt durch die Guten.“

Dann urteilt die Königin hellsichtig über den Korsen: “Deßhalb glaube ich auch nicht, daß der Kaiser Napoleon Bonaparte fest und sicher auf seinem, jetzt freilich glänzenden Thron ist. Fest und ruhig ist nur allein Wahrheit und Gerechtigkeit, und er ist nur politisch, das heißt klug, und er richtet sich nicht nach ewigen Gesetzen, sondern nach Umständen, wie sie nun eben sind. Damit befleckt er seine Regierung mit vielen Ungerechtigkeiten.

Er meint es nicht redlich mit der guten Sache und mit den Menschen. Er und sein ungemessener Ehrgeiz meint nur sich selbst und sein persönliches Interesse. … 

Er ist von seinem Glück geblendet und er meint Alles zu vermögen. Dabei ist er ohne alle Mäßigung, und wer nicht Maß halten kann, verliert das Gleichgewicht und fällt.“

In dieser Haltung nahm die Königin nach der Niederlage steten Einfluss auf das politische Geschehen, regte die Berufung des Reichsfreiherrn von Stein an, befand sich im Einvernehmen mit Scharnhorst und Gneisenau und gab damit einen entscheidenden Impuls für die preußischen Reformen, durch die sich das Land langsam wieder erhob.

Aus unzähligen Zeugnissen wissen wir, wie sehr die späteren Helden der Befreiungskriege durch ihre Königin inspiriert waren. Endlich nahm Luise auch noch eine Reise nach St. Petersburg auf sich. Durch den einjährigen Aufenthalt bei Alexander I. gelang es, das Verhältnis zu Russland wiederherzustellen, worin die entscheidende Grundlage für die Erhebung und Befreiung Europas von der Fremdherrschaft gesehen werden muss.

Im Dezember 1809 kehrte das Königspaar nach Berlin zurück und vermutlich trug Luise bereits in sich, was ihr im Sommer des Folgejahres bei einem Besuch in Hohenzieritz den Tod bringen sollte.

Ihre Hofdame, die Gräfin Voß, schrieb dazu in ihr Tagebuch: „Die Ärzte sagen, der Polyp im Herzen sei eine Folge zu großen und anhaltenden Kummers.“

Vielleicht erst durch den frühen Tod der Königin wurden sie und Friedrich Wilhelm endgültig zu dem, was wiederum Novalis so beschrieb: „Ein wahrhaftes Königspaar ist für den ganzen Menschen, was eine Constitution für den bloßen Verstand ist.“

Nur aus diesem Zusammenhang heraus lässt sich für uns heute erschließen, was Königin Luise ihren Zeitgenossen war und noch mehr den Nachgeborenen wurde. Sie war ein Leitstern, wie es unserem Volk zuvor wohl kaum ein Mensch gewesen ist.

Wie ein Wunder mussten die Jahre der voranschreitenden Befreiung erscheinen und wie die Erfüllung aller Sehnsüchte die unter ihrem Sohn ein halbes Jahrhundert später zustande gebrachte Einheit der Deutschen. Inzwischen sind andere Stürme und Verwüstungen über unseren Kontinent hinweggegangen.


Anton von Werner, Wilhelm I. am Sarkophag seiner Mutter Königin Luise

im Charlottenburger Mausoleum (am 19. Juli 1870), 1881, von hier

Dennoch bleibt es wahr und ist eine Orientierung zum Guten, dass die vielleicht stärkste Wurzel des preußischen und später auch des deutschen Nationalgefühls die Liebe zu einer Frau, zu einer Königin, zu einer Mutter war.

Denn es ist die größte Gnadengabe des Christentums, dass es uns lehrt, was eine Mutter ist. Es ist der größte Akt der Barmherzigkeit, dass es Gott gefallen hat, selbst eine Mutter zu suchen. Das ist der Unterschied zwischen unserem Gott und uns. Wir Menschen bekommen unsere Mutter als Geschenk, Gott hat sich die seine erwählt.

Dadurch, dass jeder Mensch eine Mutter hat, wird ihm das Geheimnis der Menschwerdung Gottes zu etwas ganz Vertrautem. Es ist die Mutter, in der wir Gott finden. Es ist die Mutter, in der wir alle Liebe geschenkt bekommen. Es ist die Mutter, an der wir Opferbereitschaft, Treue, Hingabe und alle Güte lernen. Es ist der Respekt vor der Mutter, in dem auch der Respekt vor Gott wächst. Es war der Respekt vor der Mutter auch der Kern der Liebe zur Königin.

Vieles in der Welt war tiefen, manchmal katastrophalen Wandlungen unterworfen und ist es noch, die Wahrheiten des Glaubens kennen diesen Wandel nicht. So bleibt auch heute und künftig, der hier versammelten Familie der Königin Luise der Auftrag, diese zu bezeugen und darin der Welt ein Beispiel zu geben, aus dem zu jeder Zeit das wirkliche Königtum erwächst, nämlich das unseres Herrn Jesus Christus.

Als Christen dürfen wir darauf vertrauen, dass am Thron Gottes, des Allmächtigen, des Herrn über Leben und Tod, des Schöpfers und Erlösers aller Dinge, für uns Fürsprache gehalten wird und wir dürfen in Liebe gewiss sein, in unserer Königin eine Fürsprecherin zu haben.

Amen

Und der Frieden Gottes, welcher höher ist als alle unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus unserem Herrn. Amen.


Karl Friedrich Schinkel: Entwurf für ein Mausoleum der Königin Louise, Außenansicht


Entwurf für ein Mausoleum der Königin Louise, Innenraum, von hier


Heinrich von Kleist


An die Königin von Preußen

Zur Feier ihres Geburtstages den 10. März 1810


Erwäg ich, wie in jenen Schreckenstagen,

Still deine Brust verschlossen, was sie litt,

Wie Du das Unglück mit der Grazie Tritt

Auf jungen Schultern hast getragen,

Wie von des Krieges zerrissnem Schlachtenwagen

Selbst oft die Schar der Männer zu dir schritt,

Wie trotz der Wunde, die Dein Herz durchschnitt,

Du stets der Hoffnung Fahn uns vorgetragen:

O Herrscherin, die Zeit dann möcht ich segnen!

Wir sahn Dich Anmut endlos niederregnen,

Wie groß Du warst, das ahndeten wir nicht!

Dein Haupt scheint wie von Strahlen mir umschimmert;

Du bist der Stern, der voller Pracht erst flimmert,

Wenn er durch finstre Wetterwolken bricht!


Gedenkmausoleum für die Königin Luise, Neustrelitz


Fürbitte + Vater unser


Wir wollen Fürbitte halten und zu Gott beten mit dem gemeinsamen Ruf: Herr, erbarme Dich!

Allmächtiger Gott, wir danken Dir für den Weg Deines Sohnes ans Kreuz und bitten Dich, mache uns zu treuen Zeugen seines Sieges im Glauben an Dich.

Wir rufen zu Dir: Herr, erbarme Dich.


Ewiger Gott, wir danken Dir für die Gemeinschaft der Heiligen. Durch sie bleiben wir verbunden mit allen Menschen und mit Deinen Wundern. Wir bitten Dich, stärke Deine Kirche auf ihrem Weg durch die Zeit und schenke ihr nach Deinem Willen Einheit und Frieden.

Wir rufen zu Dir: Herr, erbarme Dich.


Barmherziger Gott, wir danken Dir für das Leben von Luise. Du hältst sie nun in Deinen Händen. Wir können uns durch ihr Schicksal belehren lassen. Wir bitten Dich mit ihr für die vormals regierende Familie, deren Ahnfrau sie ist. Segne den Prinzen und die Prinzessin von Preußen und die gesamte königliche Familie und schenke ihr, dass sie uns ein Vorbild im Glauben und ein Zeichen der Hoffnung ist.

Wir rufen zu Dir: Herr, erbarme Dich.


Gütiger Gott, wir danken Dir für Deine Gegenwart und bitten Dich um Segen und Frieden für unser Volk und für alle Völker, für unser Vaterland und für alle Länder, denn Du hältst die ganze Welt in Händen und rufst Dein Volk aus allen Völkern.

Wir rufen zu Dir: Herr, erbarme Dich.


In der Gemeinschaft mit der Gottesmutter Maria, mit der ganzen Kirche, mit der verewigten Königin und mit allen, die in diesem Hause ihre letzte Ruhe gefunden haben, beten wir, wie Christus uns zu beten gelehrt hat:


Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute,

und vergib uns unsre Schuld, 

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen. 

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.


Verleih uns Frieden gnädiglich,

Herr Gott, zu unsern Zeiten.

Es ist doch ja kein andrer nicht,

der für uns könnte streiten,

denn du, unser Gott, alleine.


Sendung + Segen


Gehet hin im Frieden des Herrn.


Der Herr segne dich und behüte dich. 

Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.


Nun danket alle Gott


Nun danket alle Gott

mit Herzen, Mund und Händen,

der große Dinge tut

an uns und allen Enden,

der uns von Mutterleib

und Kindesbeinen an

unzählig viel zu gut

bis hierher hat getan.


Der ewigreiche Gott

woll uns bei unserm Leben

ein immer fröhlich Herz

und edlen Frieden geben

und uns in seiner Gnad

erhalten fort und fort

und uns aus aller Not

erlösen hier und dort.


Lob, Ehr und Preis sei Gott

dem Vater und dem Sohne

und Gott dem Heilgen Geist

im höchsten Himmelsthrone,

ihm, dem dreiein’gen Gott,

wie es im Anfang war

und ist und bleiben wird

so jetzt und immerdar.


Der Gottesdienst wurde gehalten von Thomas Roloff.


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Bilder -Nachträge


Nachdem mir einiges an Bildern zugegangen ist, will ich eine Auswahl gern hier noch teilen. Der erste Teil handelt vom Geschehen im Charlottenburger Mausoleum, wie unschwer zu erkennen ist. 











Der zweite Teil besteht aus Impressionen vom Schloß Charlottenburg. Es ist ganz erstaunlich, was von diesem stark kriegversehrten Bau wiedergewonnen werden konnte.

















Der dritte Teil wechselt kurz nach Strelitz. Es beginnt mit einem Blick auf die Grabfigur im Gedenkmausoleum für die Königin Luise in Neustrelitz.

Grabfigur der Königin Luise. Kopie von Albert Wolff (1892)
nach dem Original von Christian Daniel Rauch, von hier

Wir wechseln ins Schloß Hohenzieritz, dem Sterbeort der Königin, in ihre dortige Gedenkstätte, die Bilder sind schon wieder historisch, da nach der modernen Entkernung der ehemaligen Ausstellung wenig mehr als der Ort und die Grabfigur geblieben ist. Man mag das hier nachlesen.

Königin-Luise-Gedenkstätte, Schloß Hohenzieritz, 2014, von hier


Königin-Luise-Gedenkstätte, Schloß Hohenzieritz, 2014, von hier

Aber da wir unmöglich so enden können, folgt als Abschluß diese bezaubernde Figurengruppe von Schadow:

Johann Gottfried Schadow, Luise und Friederike von Mecklenburg-Strelitz, von hier


Freitag, 19. Juli 2024

Tagesbeobachtungen

Frühsommerfeld mit Mohn- und Kornblumen sowie Kamille in Pommern, hier gefunden

Die Erheiterung, während der man bemerkt, daß man entnervt nach einem Gedanken "virtuell" zurücksucht, den man nur eben gerade handschriftlich niedergeschrieben hat.

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Erklärung: Auch nur ein heimatversichernder Mensch, versuche ich natürlich Dinge aufzurufen, die dem Gemüt Stärke und Zutrauen schenken, und sei es die Lieblingsblume unserer Königin und eines ihrer Söhne. Darum das Eingangsbild und das Ausgangslied, das sich wiederum auf dessen Sohn bezieht (mit hilfreichen Verweisen).

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Profanes: Wie möglicherweise die meisten, lasse ich beim Aufschneiden eines Brotes einen Kanten übrig, der sich anschließend zu dem Übrigen zusammenfügen läßt, warum auch immer. Kürzlich, beim Wieder-Auswickeln, schoß mir dieser Kanten geradezu aus der Hand und dabei um die Ohren, ich versuchte ihn zu fangen, finde ihn seitdem aber nicht mehr. 

Nun sind meine persönlichen Gemächer seit länger neulich doch eher übersichtlich geschrumpft, was wunderbar ist, wie ich gelernt habe. Aber: Es gibt keinen logischen Ort, an dem sich dieser, zielsicher inzwischen verrottende Kanten verstecken könnte. Es kann ihn nicht geben. Das frißt wirklich an den Nerven.

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Resentment ist reichlich sicher das Schlüsselwort zur Erklärung des Linken, wie Prof. Jordan Peterson (nur als Einstiegshilfe für die, welche lange unter einem Stein leben mußten) klar ausgeführt und (als unser Hausgespenst der verdienstvolle Herr Klonovsky - man möge die Belege bitte selber suchen) Herr K. an Ungestalten der französichen Revolution -  von der das ganze große Unglück seinen Ausgang nahm - hinreichend beschrieben hat -  all diese erfolglosen Advokaten, Literaten, Mißgestalteten, die einen Urheber ihres faktischen Elends (der möglicherweise einfach ein natürlicher war) suchen und auslöschen mußten. 

Und ginge darüber die Welt zugrunde. Was sie irgendwie ja dann auch tat.

Jetzt aber taucht dieses Wort neu auf: J.D. Vance sei „wütend und rachsüchtig“. Rachsüchtig? Und geht nicht zur Linken? Warum eigentlich wendet er sich gegen die, die immer nur das Beste für die Elenden dieser Welt zu suchen behaupten. Er sei ganz klar ein Verräter. Dadurch sei er auch „die perfekte Besetzung für Trumps Rache“. Letzeres allerdings kann ich nachvollziehen.

Das ist vielleicht so, nur kommt jetzt die Rachsucht von der anderen Seite. Das macht es nicht besser. Etwas geschieht hier gerade. Und gespenstisch, wie klein diese Zirkel sind, selbst in diesem vermeintlich nicht nur äußerlich weitläufigen Nordamerika. In die der Donald da dazwischengetrumpelt ist.

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En Nachtrag, gewissermaßen auch zu meinem jüngsten widerwilligen Ausflug in die Gegenwart. Und zu dem Gemeinten, das und das und, was das nachfolgende Lied betrifft, das:

 von hier


Der Kaiser ist ein lieber Mann,

und wohnet in Berlin,

und wär' das nicht so weit von hier,

so ging' ich heut' noch hin.


Wisst ihr, was ich beim Kaiser wollt'?

Ich gäb' ihm meine Hand,

und brächt' das schönste Blümchen ihm,

das ich im Garten fand.


Und sagte dann: In treuer Lieb'

bring' ich das Blümchen dir!

Und dann lief' ich geschwinde fort,

so wär' ich wieder hier.

Freitag, 21. Januar 2022

Über den Prinzen Carl & das Ende einer Linie

Ansicht des Schlosses Glienicke vom Babelsberg aufgenommen, Carl Daniel Freydanck, ca. 1838, Bild von hier

Was läßt sich Überwältigenderes, Bleibenderes, Trostreicheres über jemanden sagen, als daß er Schönheit in die Welt gebracht hätte. Wir wissen ja meist nur, was andere berichten. Aber wenn wir wirklich Glück haben, finden wir die noch die unmittelbare Anschauung davon. 

Vor 12 Jahren fragte ich an dieser Stelle, was die Königin Luise denn Bleibendes hinterlassen hätte. Nun, ihre Kinder zuallererst. Recht unterschiedlich begabte, aber immer äußerst charaktervolle Kinder. Die Königin soll gesagt haben, er wäre ihr schönstes Kind. So es stimmt, das hätte er wiedergegeben. 

10. Geburtstag von Kronprinz Friedrich Wilhelm 1805 in Paretz (Gemälde von Heinrich Anton Dähling), stehend zwischen seinem Vater, König Friedrich Wilhelm III., und seinen Brüdern Wilhelm und Karl. An Königin Luise lehnt sich Prinzessin Charlotte, daneben ihre Schwester Alexandrine. Bild von hier

Ich spreche vom Prinzen Carl und von Schloß Glienicke. Er hatte das Landgut bei Potsdam 1824 erworben und sah hier die Möglichkeit, seine Italieneindrücke von 1822 im Märkischen in gestalteten Raum zu verwandeln, das Zusammenwirken von antiker Überlieferung und Formempfinden, Architektur und Skulptur, sprechend zu einer zugeneigten Landschaft.

Potsdam und seine Umgebung sind zuerst Stein gewordene königliche Träume, was immer andere dazugetan haben mögen. Davon ist das Schloß Glienicke ein ganz eigentümlicher Teil. Friedrich Wilhelm IV., dem der Ort vieles zu verdanken hat, unterstützte noch als Prinz den Bruder, der ihm mit Sicherheit nicht im Geringsten an Kunstsinn und Begeisterungsfähigkeit für das bedeutsam Schöne nachstand, dabei, seine „italienische Phantasie" Gestalt gewinnen zu lassen.

Blick von der Römischen Bank auf Schloss Glienicke, Carl Daniel Freydanck, ca. 1845 / 1838, Bild von hier

Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius als Architekten sowie Peter Joseph Lenné als Gartenschöpfer schufen dann eine Synthese von Bauten und Landschaft, die beeindruckt mit ihren Sichtbeziehungen zum weiteren Raum, den vollendeten Proportionen, der sanften Harmonie, beiläufiger Schönheit und anhänglicher Überlieferungsfreude, die sich an den gesammelzen Artefakten zeigt, wie antiken Mosaiken aus Karthago und Marmorfragmenten von antiken Skulpturen und Sarkophagen.

Stibadiumsskizze, Carl Daniel Freydanck, 1847, Bild von hier

Man mag sagen, daß dem Prinzen Carl bei seinen glänzenden Anlagen eine wirklich angemessene Aufgabe verwehrt blieb, was zu einer gewissen Resignation geführt haben kann. Unberechtigterweise, denn immerhin sein Werk Glienicke leuchtet seitdem durch die Zeit. 

Er begründete eine Linie des Hauses Preußen. Am 21. Januar 1883 verstarb Carl von Preußen, Sohn des Königs Friedrich Wilhelm III. und der Königin Luise. Diese Linie endete im Mannesstamm mit dem Tod von Friedrich Karl von Preußen am 19. Juni 2006.

Nachfolgend ist der Trauergottesdienst dokumentiert, den Herr Roloff aus diesem Anlaß halten durfte. 

Reiterportrait, Prinz Carl von Preußen, Friedrich Anton Kilp, ca. 1872, Bild von hier


Trauerrede

auf

SKH Prinz Friedrich Karl von Preußen

(13. März 1919 - 19. Juni 2006)


St. Peter und Paul auf Nikolskoe, 13. Juli 2006


St. Peter und Paul bei Nikolskoe, Carl Daniel Freydanck, 1844, Bild von hier

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus. Amen

„Wer da glaubt, daß Jesus sei der Christus, der ist von Gott geboren; und wer da liebt den, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist.

Daran erkennen wir, daß wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.

Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer,

denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ Amen (1. Joh. 5, 1-4)

Noch einmal klingt sein Name laut durch diese Kirche, die seine Vorfahren zur alleinigen Ehre Gottes aber auch zur Verschönerung der Landschaft hier hoch über den Wassern haben errichten lassen.

Noch einmal klingt sein Name laut in diesem Raum und reiht sich in die Folge der Namen von Königssöhnen, die sich unlöslich verbunden haben mit dem Land, das ihren eigenen Namen trägt und dessen Namen sie tragen.

Noch einmal erklingt sein Name:

Prinz Friedrich Karl Viktor Stephan Christian von Preußen.

...und verklingt.

Er führte das Prädikat „Königliche Hoheit“ und hat nun abgelegt alles, was von Hoheit an ihm war und was königlich gewesen, das ist nun fern.

Wappen von Prinz Friedrich Karl von Preußen als Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies, Bild von hier

Wir haben uns versammelt um das herum von ihm, das sterblich war und wollen Abschied von ihm nehmen hier an dem Ort, der wie kaum ein anderer mit seinem Zweig der Familie verbunden war, der nun mit ihm erlischt.

Als Friedrich Karl von Preußen am 13. März 1919 in Glienicke geboren wird, ist die Monarchie bereits zerstört.

Von Anfang an zeugte also schon sein Name von einer anderen Welt, von vergangener Zeit. Das Oberhaupt der Familie war im Exil, das Land zerrissen, die Gefahren längst nicht gebannt. In allem drückte sich aus, dass diese Welt noch weniger Heimat sein konnte als jemals und auch ein königlicher Prinz nur ein Wanderer ist, ohne bleibende Stadt. Ist dort schon die Ursache zu suchen für das Unbeständige, das sein Leben immer wieder tragisch überschattete?

Friedrich Karl war gerade acht Jahre alt, als er seinen Vater, Friedrich Sigismund, einen erfolgreichen und bewunderten Reiter, der unser Land bei der Olympiade in Amsterdam vertreten sollte, durch einen Unfall verlor.

Der Vater hatte im Sport einen Weg gefunden, seinem Land zu dienen, seiner Familie Ehre zu machen und sich selbst Ziele zu setzen. Gerade hatte er seiner Familie ein Haus am Lehnitzsee erworben, konnte es selbst aber nicht mehr beziehen.

Wir haben hier keine bleibende Stadt.

St. Peter und Paul in Berlin-Wannsee. Kolorierte Lithographie, ca. 1850, Bild von hier

Es war nun die Mutter allein, die ihre beiden Kinder mit der Liebe einer Frau aufzog, die leider auch viel zu früh sterben musste. Seit 1938 waren beide Kinder Waisen.

Im II. Weltkrieg diente Friedrich Karl als Oberleutnant, bis er im August 1943 in Folge des so genannten „Prinzenerlasses“ aus der Wehrmacht entlassen wurde. Damit war ihm die Möglichkeit genommen, dem zu entsprechen, was der Herzog von Braunschweig schon im I. Weltkrieg durch die Worte beschrieben hatte: „Für uns Fürsten ist das einzige, was wir für die braven Leute tun können, das, dass wir mit ihnen leiden, bei ihnen sind, ihnen zeigen, dass wir auch wie sie von allem fern bleiben müssen und können.“

Ein Studium der Forstwirtschaft folgte und verschaffte Friedrich Karl zumindest Möglichkeiten, um in der Heimatlosigkeit, die dem Zusammenbruch folgte, wieder Fuß zu fassen. Nachdem er 1961 Lady Stuart geheiratet hatte, hätte eigentlich sogar doch noch ein schönes Leben beginnen können.

Es war ihm nicht vergönnt.

Ein grauenhafter Unfall entriss ihm die geliebte Frau. Auch die Geburt als Prinz verschafft kein Anrecht auf Glück. Friedrich Karl ging für einige Jahre nach Afrika. Er erlebte das Scheitern einer zweiten Ehe, bevor er sich für seine letzten Jahre auf die spanischen Balearen zurückzog.

Von dort ist er nun hierher heimgekehrt. Als den letzten Herrn auf Glienicke werden wir ihn anschließend auf dem Prinzenfriedhof beisetzen, auf dem auch schon seine Eltern ruhen.

Sein Leben, wie auch sein Leib sind nun zu Asche verbrannt. Mehr wäre also nicht zu sagen, wenn er nicht getauft wäre in Jesus den Christus, denn dadurch ist er von Gott geboren.

Gott prüft uns in unserem Leben, zuweilen entreißt er uns was wir lieben, zuletzt ruft er uns selbst aus dieser Welt, aber niemals verlässt er uns.

Durch diese Liebe zu einem Gott, der uns nicht verlässt, ertragen wir die Verlassenheit. Die Verlassenheit, die uns in dieser Welt befällt, wird zur Gnade, weil sie uns zu jeder Zeit in Erinnerung ruft, dass wir auf dieser Welt nicht ganz zu Hause sind, sondern die künftige suchen.

Das Leid, das wir zu tragen haben, bleibt nicht sinnlos, weil es uns Anteil nehmen lässt am Leid der Mitmenschen und am Leid Christi. Die Ruhelosigkeit wird zum Zeichen für alle, weil sie kündet von der Ruhe, die wir eben nur finden können bei Gott.

Wie verwandelt ist nun unser Blick auf Friedrich Karl. Das was für ihn schwer zu tragen war, wird uns zum Zeichen.

St. Peter und Paul - Schnitt Altarnische, Bild von hier

Die ganz selbstverständliche, keine Grenzen kennende, universale und kosmopolitische Wirklichkeit seiner Familie ist etwas, um das die Völker heute wieder ringen, nachdem sie ihren Wert so lange gering geschätzt haben.

Die Bedeutung der großen Familien ist doch auch darum gesunken, weil das Bewusstsein von der Einheit, Gemeinsamkeit und von dem Wert der Geschichte geschwunden ist. Wir alle werden diese Gewissheit aber nur wiederfinden in dem Glauben, der Menschen und Völker untereinander verbindet und auch zu dem Gott führt, der in Christus alles niederreißt, was uns trennen will und sei es der Tod.

In diesem Glauben hat Friedrich Karl gestanden und nun alle Hoheit und alles Königliche abgelegt, in das die Welt ihn gestellt hat, und das sie doch nicht erfüllen konnte.

Von diesem Tag an kündet aber die Kirche hier hoch über den Wassern auch von seinem Leben und von dem Leid, das ihn heimgesucht hat, denn er ist nun aufgehoben in die Verheißung: Alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. In diesem Sieg werden ihm Hoheit und Königlichkeit zu Teil, die unvergänglich sind.

Amen


Lasset uns beten:

Herr, unser Heiland,

du kommst zu uns mit unergründlicher Liebe

und gibst uns den Frieden, der höher ist als alle Vernunft.

Amen

St. Peter und Paul in Berlin, Christus, Bild von hier

nachgetragen am 23. März 2022