Freitag, 27. November 2009

Eiliger Post





Im Grunde komme ich immer zu spät. Jemand sagte mal, ich sei 10 Minuten zu spät zur Welt gekommen und hätte das nie aufgeholt. Eigentlich müßte ich in 5 Minuten bei einem lokalen Blogger-Treffen sein. Wird wohl etwas später werden.



Wenn es heute etwas ausreichend gibt, dann Wasser, als Regen, Hagel, und Wind haben wir auch genug. Und in dieses Vergnügen werde ich also gleich wieder eilen, um zu besagtem Treffen zu gelangen.



Vorbei an diesen frierenden Möwen, die derzeit besonders viel Lärm veranstalten, Möwengekreisch klingt irgendwie, als würde gerade jemandem der Garaus gemacht, nicht wirklich arkadische Laute.





Ach so, das Jahr ist nahezu um, wir haben also wieder Weihnachtsmarkt, der hier einen eigenen Namen hat.





Und um das Ganze mit einer "heiteren" Note enden zu lassen (auf meine Kosten).

Ich hatte heute in einer hiesigen Buchhandlung folgende Unterhaltung mit einem nach eigener Aussage 73jährigen Herrn:

"Sie sind ja jünger."
"Geringfügig."
"So 50er."
"Bitte?"
"Sie sind doch in den 50ern?"
"Eigentlich eher in den 40ern, aber ich habe schon immer älter ausgesehen als ich bin."
"Wissen Sie, an wen sie mich erinnern?"
"Nein."
"An jemanden aus einem Krimi."
"Ich sehe kaum fern, ich werde es nicht kennen."
"Na den kennen sie, die Rosenheim-Cops, dieser eine."
"Ich hoffe nicht."
"Na gut, der ist vielleicht noch ein bißchen dicker."
"Danke!"

Mittwoch, 25. November 2009

Über amerikanische Ironie


Jean Leon Gerome Ferris (1863–1930)
"The First Thanksgiving"
hier gefunden


Ein wohlwollender Zeitgenosse und österreichischer Kanadier, der vor einiger Zeit aus der Alten in die Neue Welt gewechselt ist, erklärte mir einmal, ich zitiere aus dem Gedächtnis: „Benutzen Sie gegenüber Amerikanern nie Ironie, wenn es um Religion, Familie oder allgemein Werte geht. Es sind meist ganz liebenswürdige Menschen, aber dieses verstehen sie einfach nicht.“ Er brachte ein Beispiel von einem Freund und Kollegen, der nach einer Bemerkung, die hier selbst ein Bischof amüsant gefunden hätte, nicht nur an der Universität geradezu geschnitten wurde.

Das Problem ist, wenn mir eine kleine, unschuldige Pointe über den Weg läuft, fühle ich mich geradezu moralisch schuldig, wenn ich ihr nicht die Hand reiche. Nun, jeder, der je nur geringfügig mit US-Amerikanern zu tun hatte, weiß, daß morgen Thanksgiving ist. Dieses gemütvolle Bild dort oben, erklärt dessen Ursprungsmythos ein wenig.

Und der nachfolgende kleine Filmausschnitt, der denselben aus seiner Sicht etwas erklärt, dürfte mit so ziemlich jedem der obigen Themen kollidieren. Ich hoffe, meine amerikanischen Bekannten sprechen wieder mit mir, in 2 – 3 Monaten.


Mittwochs-Bilder











Montag, 23. November 2009

Über Aloysius &


Castle Howard

Einer der bekanntesten Teddybären der gehobenen Literatur hört auf den schönen Namen Aloysius. Ich gestehe, es ist der einzige bekannte Teddybär der gehobenen Literatur, den ich namentlich kenne, aber daß Dinge einzigartig sind, ist eher selten, also wird es mehr geben, von denen ich nur nichts weiß, vielleicht.

Ich hatte heute eine Unterhaltung über Teddybären. Und jedesmal kommt mir dabei Aloysius, Sebastians Aloysius in den Sinn. Ich will hier heute nicht ausbreiten, warum mich „Brideshead revisited“, erst die Serie, später das Buch derart beeindruckt haben. Das ist schon deshalb müßig, weil ich dies gerade wieder auf einem Computer schreibe, der auf seine älteren Tage die Neigung entwickelt hat, ständig abzustürzen.

Ein Engländer zumal mag es fraglich oder erstaunlich finden, was gerade an seiner Aristokratie denn derart poetisch sein solle, daß es das Herz und die Erinnerung zu so weitausholenden Flügelschlägen veranlaßt, aber im Untergang zeigt manches erstaunliche Farben. Denn vom Untergang der britischen Aristokratie handelt jenes Buch, und von dem Vergessen-Werden der Natur der Dinge und vom Trost der Religion und vom Abenteuer der Freundschaft, davon auch.

Ich gebe zu, nach allem, was gestern gesagt wurde, was zwar wahr, aber doch auch recht beschwerend zu lesen war, suchte ich nach etwas „Erfreulichem“ und fand es hier. Aus dem Fernsehfilm habe ich früher schon einmal ein paar Beispiele gebracht, also wollen wir diesmal mit einem Zitat aus dem Buch enden. Zur Situation: Durch das offene Zimmerfenster von Charles Ryder, der in Oxford studiert, blickt Lord Sebastian Flyte und, beschreiben wir es so, er verliert dabei etwas die Kontrolle über sich, der Beginn einer ganz erstaunlichen Beziehung.

„‚Der Herr von gestern nacht, Sir, hat einen Brief für Sie hinterlassen.’
Der Brief war mit schwarzer Kreide auf einen ganzen Bogen meines kostbaren Whatman-HP-Zeichenpapiers geschrieben: ‚Ich bin ganz zerknirscht. Aloysius weigert sich, mit mir zu reden, bis er sieht, daß mir verziehen worden ist; kommen Sie also heute zum Lunch zu mir, bitte. Sebastian Flyte.’“


Teddybär, in Deutschland geboren etwas 1954

Sonntag, 22. November 2009

Ewigkeitssonntag

David und Maria Wandelt gewidmet



König Friedrich Wilhelm III. begründete 1816 für die ihm anvertraute evangelische Kirche in Preußen den Sonntag vor dem 1. Advent zum „allgemeinen Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen“. Seitdem wird er in Deutschland als ein solcher begangen, über alle nachfolgenden Brüche und Umstürze hinweg. Man hat über seine Gründe gemutmaßt: Wollte er an die Gefallenen der Befreiungskriege gedenken, fehlte ihm angesichts von Allerseelen ein evangelisches Äqivalent oder dachte er an seine und unsere 1810 verstorbene Königin Luise? Wie auch immer, jeder hat seine Toten, an die er denken muß, in Groll, in Trauer, in Wehmut, in Abwendung, in tiefster Dankbarkeit, wie auch immer.



Dies ist die Predigt, die Herr Roloff heute halten wird:

Predigt Ewigkeitssonntag 2009

Matth 25, 1-13

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und unserem Herren Jesus Christus. Amen.

Liebe Gemeinde,

Geschichten, wie diejenige, die wir als Evangelium gehört haben, waren in der Zeit und der Welt Jesu sehr beliebt. In vielen Variationen lehrte, erzog und unterhielt man durch sie das hörende Publikum. Zwei Beispiele mögen das belegen:

Rabbi Elieser sagte: Tue Buße einen Tag vor deinem Tode. Die Schüler sprachen zu Rabbi Elieser: Weiß denn der Mensch, an welchem Tage er sterben wird? Dieser erwiderte: Um so mehr muss er heute also Buße tun, vielleicht stirbt er morgen, es ergibt sich also, dass er all seine Tage in Buße verbringt. Ebenso sagte Salomo in seiner Weisheit: "Zu jeder Zeit mögen deine Kleider weiß sein, und deinem Haupte mangle es nie an Öl." (Pred. 9,8)

Rabbi Jochanan Ben Zakkai sagte ein Gleichnis: Gleich einem König, der seine Gäste einlud, ohne ihnen eine bestimmte Zeit festzusetzen. Die Klugen schmückten sich und setzten sich vor die Tür des Königs, indem sie sprachen: Fehlt denn etwas im Hause des Königs? Die Toren dagegen gingen zur Arbeit fort, indem sie sprachen: Gibt es denn eine Mahlzeit ohne Vorbereitung? Als der König plötzlich nach seinen Dienern verlangte, traten die Klugen geschmückt ein, die Toren dagegen traten in ihrem Schmutz ein. Da freute sich der König über die Klugen und zürnte über die Toren und sprach: Diese da, die sich zur Mahlzeit geschmückt haben, mögen sich setzen und essen und trinken; jene aber, die sich zur Mahlzeit nicht geschmückt haben, mögen stehen bleiben und zuschauen, wie es heißt: Siehe, meine Knechte werden trinken, Ihr aber sollt dürsten. Siehe, meine Knechte werden vor Fröhlichkeit jubeln, ihr aber sollt vor Herzweh aufschreien. (Jes. 65,13f, Babylonischer Talmud, Traktat Schabbat. Blatt 153 Vorderseite.)

Schlichte Sätze voller Tiefsinn und reich an einer Symbolik, die den Menschen damals noch geläufig war. Solche Geschichten waren im Volk zur Zeit Jesu an der Tagesordnung. Sie wurden auf den Märkten, in der Schule und auch zu Hause bei Tisch oder im Rahmen von Festen erzählt. Thema und Bilder der Geschichte, die uns nun Jesus berichtet, sind den Menschen weder neu noch überraschend.

Was aber ist an dieser Geschichte neu und überraschend?

Neu ist es zunächst, wer die Geschichte erzählt, und entscheidend ist es, dass Jesus von sich erzählt.

Nicht an irgendwelchen Nebensächlichkeiten entscheidet sich die Handlung, sondern an ihm. Der Gläubige erkennt nämlich in der Lampe denjenigen, der von sich zeugt: Ich bin das Licht.
Im Weg, der zweifellos beleuchtet werden soll und gegangen werden muss, erkennt er den, der gesagt hat: Ich bin der Weg, und im Öl erkennt er den Geist Jesu, der das Licht nährt und selbst Licht ist.

Nun ist es aber dann hier so, dass sich Klugheit und Torheit nicht daran erkennen lassen, ob oder wie man sich in den Besitz von Dingen bringt, sondern ob und wie man sich in Beziehung stellt zu dem, der als Bräutigam erwartet wird. Die Frage der Beziehung zum Bräutigam wird aber dort, wo es um Christus geht, zur entscheidenden Frage des ganzen Weltgebäudes. Hier wird nicht eine ernste belehrende Episode erzählt, sondern Jesus spricht im Angesicht des Todes. Das Himmelreich wird sein gleich zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen aus, dem Bräutigam entgegen.

Sie gingen. Mit diesen wenigen Worten, sie gingen ein paar Schritte, einen Weg, wird das ganze Leben zusammengefasst. Je älter man wird und selbst oder gerade wenn man sehr alt wird, dann beginnt man zu begreifen, wie schnell vergänglich doch ein Leben ist. Es sind ein paar Schritte nur hier auf dieser Welt. Wir nehmen die Lampe, die auch alles verdeutlicht, was uns wichtig erscheint, und wir sollen sie füllen mit dem Öl, von dessen Bedeutung wir gehört haben. Die Klugen nun nahmen sich in ihrem Leben auch das Öl für ihre Lampen. Die Törichten aber nahmen das Öl nicht. Sie vertrauten nämlich dem Licht dieser Welt, und ihnen war gleichgültig, was später geschehen würde, denn ihnen war unbegreiflich, dass das Licht dieser Welt vergeht. Darin nämlich liegt ihre Torheit, dass sie keine Welt sehen wollten, als die, die vor Augen steht, und natürlich sollte ihnen der Bräutigam noch in dieser Welt kommen. Sie erwarten auch denselben Bräutigam aber verachten sie doch das Öl, durch welches sie schon hier und während der Wartezeit mit ihm Gemeinschaft haben können, indem sie sich für ihn bereit machen. Dieses „bereit machen“ bedeutet doch gerade auch in der Zeit wirklich schon auf ihn hin und mit ihm zu leben, auch wenn er, der Bräutigam noch nicht da ist.

Wenn dann erzählt wird: Da nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein., ist vom Tode die Rede. Der Tod ereilt die Klugen und die Toren, aber gerade darum bittet der Psalmist: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.

Klugheit ist in diesem Zusammenhang ein erstaunlicher Begriff. Klugheit setzt ein tiefes Vertrauen besonders zu dem voraus, was man nicht sieht, sie wird geradezu ein Synonym für den Glauben, der nicht aufhört. Klugheit verhilft dem Menschen nicht dazu dem irdischen Tode auszuweichen, sondern ist der Weg, in ihm zu bestehen.

Nun nämlich, da zur Mitternacht ein Geschrei alle Schlafenden weckt, da ist das Licht der Welt vergangen und nur noch das Licht des Glaubens, das brennende Öl in den Lampen, kann einen Weg finden, weil es bereits von dem genommen ist, der doch jetzt kommt.

In dem was nun geschieht erweist sich eindrucksvoll der wahre Gehalt von Martin Luthers Satz: „Darum daß es ein anderes ist, wenn Gott da ist und wenn er Dir da ist.“

Den klugen Jungfrauen war der Herr bereits in der Lampe und im Licht und im Öl immer da, nur in der tatsächlichen Gegenwart des Herrn hatten alle drei Dinge, in denen man auch Gleichnisse für die Sakramente sehen kann, überhaupt einen Sinn. Nun erfüllt sich was ihnen im Leben schon wirklich war, davon kann man nicht abgeben, das kann man nur bei Christus selbst finden, bei dem Christus, der nun kommt.

Die Törichten erweisen aber auch nun wieder ihre Torheit, weil sie den Herren verlassen und glauben, es mangele ihnen am Öl. Ihnen mangelt aber auch jetzt noch das, was sie nur bei Christus finden können.

Die törichten Jungfrauen beschaffen sich tatsächlich noch das Öl, aber sie eignen es sich nicht wirklich an. Sie haben das Öl, aber es ist nicht wirklich das ihre. Sie halten vermutlich die vollen sogar brennenden Lampen in Händen, aber sie behalten sie nicht, und sie sind ihnen nichts mehr nütze. Sie geben ein Bild der Trauer. Sie stehen vor verschlossener Tür und rufen vergeblich: Herr, Herr, tu uns auf.

Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.

Dieses Bild aus der Ewigkeit kann auch der gegenwärtigen Kirche eine kräftige Mahnung sein. Ihre Gaben, ihre Sakramente haben nämlich auch nur dann Sinn und Wert, wenn in ihnen tatsächliche Gemeinschaft mit dem lebendigen Christus gesucht wird, wenn aus ihnen eine lebendige Beziehung aus Wort und Antwort zwischen Gott und Mensch erwächst. Lasst sie nicht herabsinken zu bloßen Symbolen, zu traditionellen Ritualen.

Gott ist da. Das ist aber dem Menschen ganz und gar umsonst, wenn er ihm nicht da ist. Der Gott ist ein Thema der Philosophen. Bedeutung, Wirklichkeit und Wahrheit gewinnt er nur, wo er mein Gott wird, wo ich für ihn bereit bin, wo ich mein Leben nicht den Vergänglichkeiten dieser Welt ausliefere, sondern es ihm anvertraue.
Amen

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle unsere Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.
Amen

Tod.
Komm nun, höchstes Fest auf dem Wege zur ewigen Freiheit,
Tod, leg nieder beschwerliche Ketten und Mauern
unsres vergänglichen Leibes und unsrer verblendeten Seele,
daß wir endlich erblicken, was hier uns zu sehen missgönnt ist.
Freiheit, dich suchten wir lange in Zucht und in Tat und in Leiden.
Sterbend erkennen wir nun im Angesicht Gottes dich selbst.


hier gefunden

Es mag seltsam klingen, aber ich fand gerade einen sehr interessanten Beitrag zu Caspar David Friedrich, ich muß dringend meine Serie fortsetzen. Warum die Widmung, in dem einen Fall werde ich dazu nichts sagen, zu Maria Wandelt habe ich hier und hier schon einmal etwas bemerkt.

Wie ich schon erwähnte, wir alle haben unsere Toten, ich z. B. habe eine Stiefgroßmutter, die wohl eine eher böse Frau war, aber mich als einen der ganz wenigen Menschen offenkundig tatsächlich mochte, ihr herzensguter Mann auch, aber der ist wirklich früh verstorben.



Ich hatte einen Cousin, bei dem ich als junger Mensch zum ersten Mal zu jemand von mir aus Zutrauen faßte, die merkwürdigen Erwartungen seiner Eltern waren offenkundig zu unerträglich, jedenfalls hat er seinen Ausweg im Wasser gesucht und irgendwie wohl auch gefunden.



Das nächste Bild zeigt meinen Vater, zu dem mein Verhältnis, denke ich, komplett verfehlt war, aber das weiß man meist erst, wenn keine Chance mehr besteht, daran etwas zu ändern.



Und das letzte Bild zeigt Michael Schumann. Es mag merkwürdig klingen, aber stärker als bei dem Tod meines Vaters war die Nachricht von seinem Unfall ein Moment, in dem mein Vertrauen zum Leben stark erschüttert wurde, diese Veränderung hat bis heute ihre Spuren hinterlassen.



Wie gesagt, wir alle haben unsere Toten, und ich habe dies auch nur deshalb einmal erwähnt, ja warum eigentlich, nun hauptsächlich, weil ich mich heute an sie und andere erinnert habe. Vielleicht ein wenig auch, um anzudeuten, daß ich ein paar der Voraussetzungen besitze, um jemand in diesem zu verstehen? Irgendwie klingt mir dies zu eitel. Entscheidend ist wohl, daß an jemanden gedacht wurde und zwar mit der Hoffnung, daß es mehr als dieses Erinnern gibt.


Samstag, 21. November 2009

Zwischendurch - Bilder





Freitag, 20. November 2009

Warmer November





Ich liebe (im Moment) diese Klimaverwirrungen, im November noch nach Mitternacht bei offener Terrassentür lesen und schreiben zu können, ist wirklich angenehm, auch wenn die tatsächlichen Temperaturen nicht den empfundenen entsprechen dürften, aber so ist es meist im Leben, also lassen wir das als nebensächlich beiseite, es ist wirklich warm, die Nachbarskatzen veranstalten sofort wieder viel Theater im Garten, und kaum hat man die Kamera in der Hand, sind sie wieder woanders, also keine guten Bilder.





Aber die Rosen blühen wieder auf, die sind geduldiger als der Holzapfelbaum, der es auch bereut haben mag, alle Blätter vorzeitig abgeworfen zu haben. Ich weiß nicht, aber falls jemand solche Nachrichten mag, mein Unterbewußtsein will, daß ich abnehme. Ich gehe da selten genug hin, aber bei meinem letzten Imbißbesuch habe ich die Bratwurst in den Müll geworfen und die Serviette in den Mund gesteckt, das hatte sicherlich etwas zu bedeuten. Genug des törichten Geredes und „Gute Nacht“.