Posts mit dem Label Alexandrine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Alexandrine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 28. Februar 2011
Mecklenburgische Altertümer
Ich weiß, der Satz klingt ein wenig nach Nonsens, aber dieses Land Mecklenburg wirkt in gewisser Hinsicht etwas vegetabil. Dabei ist es gar nicht geschichtslos, es ist sogar ein sehr altes Land, es sind die verheerendsten Stürme darüber hinweg gezogen, aber das ist es auch, es blieb immer von eher passiver Natur. Von hier aus ist nie wirklich etwas ausgegangen, das die Welt in Atem gehalten hätte. Einzelne bemerkenswerte Menschen hat es durchaus hervorgebracht, Johann Heinrich Voß etwa oder die vielgeliebte Königin Luise. Die regierenden Herzöge waren, wenn es gut ging, tüchtig, aber das hing auch an ihrem durch die ständische Verfassung beengten Spielraum. Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg (Schwerin), geboren am 28. Februar 1823, war zweifelsohne ein tüchtiger und bemühter Mann, nur weiß ich meinen Worten von vor 2 Jahren gerade nicht viel hinzuzufügen. Seine Mutter, Alexandrine von Preußen, die eine Tochter der erwähnten Königin Luise war, muß hingegen eine eindrucksvolle Person gewesen sein, wie ich früher schon einmal anmerkte. Für ein passendes Bild eines Hünengrabs mußte ich übrigens auf die Insel Rügen ausweichen, aber Vergleichbares existiert im Mecklenburgischen auch.
Labels:
Alexandrine,
Friedrich Franz II.,
Mecklenburg
Dienstag, 21. April 2009
Alexandrine

Denkmal der Großherzogin Alexandrine von Mecklenburg-Schwerin
von Hugo Berwald, 1907
hier gefunden
von Hugo Berwald, 1907
hier gefunden
Sie war wohl eine Institution im Schwerin des 19. Jahrhunderts, die Großherzogin Alexandrine, eine Tochter der berühmten und vielgeliebten Königin Luise von Preußen, mit der sie vieles in der äußeren Erscheinung gemeinsam gehabt haben soll. „Regierende“ Großherzogin war sie nur kurz, ihr Gatte Paul Friedrich, 1837 Großherzog von Mecklenburg-Schwerin geworden, verstarb bereits 1842, nachdem er sich persönlich an der Bekämpfung einer Feuersbrunst beteiligt hatte. Immerhin hatte er noch die Residenz aus dem noch beschaulicheren Ludwigslust hierher zurückverlegt und die Neugestaltung Schwerins begonnen, die sein Sohn, von dem hier kürzlich die Rede war, dann fortsetzte.
Folglich war sie die verbleibenden 50 Jahre (sie verstarb am 21. April 1892) Großherzogin-Witwe oder Großherzogin-Mutter, ganz wie man will. Manchmal ist es allein die stetige Dauer, die Menschen beeindruckt und ihnen das Gefühl von Beständigkeit verschafft, sobald aber ein, wenn auch wohl strenger, so doch fürsorglicher Wesenszug dazutritt, kann daraus eine Verehrung erwachsen, die auch nach über 100 Jahren am Ort spürbar ist. Von ihren 3 Stiftungen ist eine noch immer vorhanden und eine Schwerinerin erinnerte sich daran, daß ihre Großmutter davon erzählt habe, Alexandrine hätte Sirupstullen an die Kinder verteilen lassen, die vor ihrem Palais auf dem Alten Garten spielten…
Abonnieren
Posts (Atom)


