
Wir fühlen uns besser heute und wollen damit beginnen, an den Heiligen Patrick zu erinnern, er starb am 17. März 465, und es heißt, die Sonne sei nach Patricks Tod 12 Tage und Nächte nicht untergegangen. Er ist der Nationalheilige der Iren. Ich mag dieses Volk, ich weiß nicht genau warum, aber es ist so, auch wenn ich schon einmal dort war. Der Legende nach hat der Hl. Patrick diesen mit einem Kleeblatt die Dreieinigkeit Gottes erklärt, und so wurde das dreiblättrige Kleeblatt (shamrock) zum irischen Nationalsymbol.
Die Iren haben sich sehr bereitwillig zu Christus als ihrem Herrn bekannt, das war ihnen später irgendwie peinlich, da sie deshalb keine Märtyrer vorweisen konnten. Also schickten sie Missionare in das übrige Europa, das dies dringend nötig hatte, denn es war kurz davor, wieder in Barbarei und Unglauben zu kippen. So bekamen die Iren ihre Märtyrer und wir unsere Bildung und den Glauben zurück, welche beide unsere unerfreulichen Vorfahren gerade zu vergessen begannen. Gut, es war nicht allein ihr Verdienst, Kaiser Karl hat auch ein wenig geholfen, und andere, aber dennoch.
Diese Iren sind uns nicht so fremd, wie es scheinen mag. Übrigens werden die Gründungen hier meist als „Schottenklöster“ bezeichnet, denn Irland wurde „Scotia Maior“ genannt, nach dem Stamm der Scoten, das nur nebenbei. Die Iren gaben also mannigfaltig zurück, was sie empfangen hatten.
Unglücklicherweise haben ihre eroberungslustigen englischen Nachbarn dann später diese geistige Blüte energisch so gut wie ausgelöscht. Das Energische hat sich ihnen lange erhalten, aber das ist halt nicht alles. Also allen Iren und denen, die sich ihnen nahe fühlen (ich kann nur hoffen, die Übersetzung stimmt):
Beannachtaí na Féile Pádraig oraibh



