Drinnen die güldene Hl. Familie auf Purpur gebettet und draußen frieren die Mülltonnen. Daran könnte man jetzt feinsinnige Überlegungen anknüpfen oder sich schlicht nur ärgern, daß man beim Photographieren mal wieder nicht auf den Hintergrund geachtet hat und der die ganze Komposition konterkariert (üblicherweise ist das gern mal eine offenstehende Tür zur Besenkammer u.ä.). Wir lassen beides sein und präsentieren den diesjährigen Weihnachtsbaum. Er ist etwas kleiner geraten im Vergleich zum Vorjahr, da er vor das Fenster passen sollte. Er ist trotzdem ganz nett, man kann halt nur deutlich weniger dranhängen, allerdings war mir dieses Weihnachten in keinster Weise nach Lametta zumute, keine Ahnung, warum.
Kurz zu den Essensbildern. Auf dem ersten sieht man jemanden, nicht mich, seine Geschenke mustern und sich bei einer Tasse Grog vom Kirchgang erholen, während die Vorfreude auf die „Heiden von Kummerow“ wächst, die zum gefühlt 300. Mal gleich auf dem Bildschirm auftauchen werden. Ansonsten erkennt man leicht den Kartoffelsalat mit den Wiener Würstchen.
Auf den nachfolgenden Aufnahmen dann der Krustenbraten vom 1. Weihnachtsfeiertag, der nicht übel ausfiel, der Braten (geschmort auf Zwiebeln mit Thymian und Rosmarin). Beim Rosenkohl stellte ich während des ersten Probierens fest, daß er mehr nach einer Laubsägearbeit schmeckte, also leicht hölzern. Aber wozu hat man diverse Fonds u.ä. im Kühlschrank tiefgefroren. Ein paar Eßlöffel erhitztes Entenschmalz drehten die Sache dann noch ins Positive.
Das nächste Gericht wartet schon (das ist das Anstrengende an dieser Zeit des Jahres). Daher fassen wir uns jetzt kurz. Zur optischen, akustischen und geistlichen Erbauung folgen noch 2 Musikstücke von Loreena McKennitt und ich wünsche am 2. Weihnachtsfeiertag allen die hier vorbeischauen
Gesegnete und angenehm zu verbringende Weihnachten
Loreena Mckennit - "Emmanuel"
Loreena Mckennit - "Dark Night of the Soul"






