Sonntag, 2. März 2014

Sonntag &



Der schwärzlich anmutende Kasten auf den beiden Bildern dort oben ist ein Kotelett-Braten, wir hatten das schon des öfteren, aber leider schaffe ich es nie, daß die Kräuterkruste nicht angebrannt aussieht.

Die Kruste, die dafür sorgen soll, daß das gewöhnlich eher zum Langweiligen tendierende Schweinefleisch nach etwas anderem schmeckt (im guten Sinne) und vor allem nicht zu hart wird (beides gelang), war wie üblich aus Butter, Senf und kleingehackten Kräutern – Petersilie, Dill, Schnittlauch, Kresse, Kerbel, Sauerampfer, Borretsch und Pimpernelle (die tiefgefrorene Mischung war fertig, ich habe gerade das Etikett abgeschrieben, wobei, Petersilie, Schnittlauch und Dill hätte ich auch frisch gehabt, doch ich war wohl zu träge). Neben dem Braten schwammen im Butterschmalz noch Rosmarin und Thymian. Aus dem Sud wurde dann später eine recht ordentliche Sauce.

Abgesehen vom merkwürdigen Anblick hat die Sache wirklich befriedigend funktioniert, das Fleisch saftig und weich, der Geschmack variationsreich etc. Was nicht ganz so gelang, war die Abwechslung beim Gemüse. Ich wollte einmal etwas Gesundes veranstalten, habe also Mohrrüben und Äpfel gerieben und das Ganze mit Zitronensaft und Weinessig übergossen, zu viel Weinessig, genauer gesagt, irgendwie bekam ich die Säure mit Zucker und Öl zwar einigermaßen gebändigt, aber nun ja, es lernt der Mensch, solang er lebt (so er denn will).





beendet am 3. März

Kommentare:

Walter A. Aue hat gesagt…

Das Innere eines Karreeschweinsbratens so saftig hinzukriegen ist wirklich eine Kunst! Gesegnete Mahlzeit!

MartininBroda hat gesagt…

Danke, die hatten wir (Frau Mutter mußte gewissermaßen zum Aufhören "ermutigt" werden); und mindestens ebenso großen Dank für die "Humour"-Mail, ich habe damit vorhin schon unsere Gospelchor-Leiterin (die aus Texas stammt) "geärgert" (ich hoffe, das stört Sie nicht).

Wir haben derzeit unglaublich frühes Frühlingswetter (aber die Zeitungen orakeln schon, das sei nur das Abschwächen des "Jet-Streams" und wir bekämen einen üblen Sommer (wir werden sehen, voraussichtlich; zum Glück sind Journalisten eben nur sehr eingeschränkt "Experten für alles", übertroffen natürlich von der Kaste der Juristen, die hat die Welt wirklich unter ihren Mitgliedern aufgeteilt). Aber es ist spät und da werde ich immer so garstig.

Herzlich M. W.