Sonntag, 9. November 2014

Sonntag &


Es ist selten, daß ich fast alle Bilder weglösche, um dann überrascht festszustellen, oh jetzt hast du eigentlich keine Bilder mehr. Aber das Licht war komplett mißgünstig, es hatte dieses unbestimmbar Wechselhafte, meist Düstere, das dem November so eigen ist (daher auch mein Charakter, haha!), ich hatte gleich das Gefühl, das wird alles Schrott, und wenn eines halbwegs gelingen sollte, wird da ganz gewiß ein Taschentuch mittendrin liegen oder etwas von dieser Art.


Dabei war ich nach dem „Hühnerfiasko“ vom vorigen Sonntag tatsächlich auf der sicheren Seite, und soweit ich mich erinnere (einige Zeit später) fehlte mir auch die Energie für Experimente. Mit anderen Worten, eine nicht mißglückte Ente, zubereitet nach der üblichen Routine, schuf eine gute Grundlage, um den Rest diesen 9. November zu verschlafen (zu dem mir in der Regel sowieso nichts Mitteilenswertes einfällt). Ich erwähne das alles nur, weil ich gerade versuche, eine andere Routine, nämlich die dieser Berichte wieder aufzunehmen. Nicht ganz ohne äußere Anstöße, wie ich einräumen muß...



nachgetragen am 21. November

Kommentare:

DirkNB hat gesagt…

Na, wenigstens war dieser Artikel nicht erschreckend früh veröffentlicht. ;-) Aber das Federvieh sieht wirklich sehr lecker aus. Und so schön knusprig. Da hatte ich - systembedingt - gerade das totale Gegenteil im Topf, was die Knusprigkeit betrifft. Wäre aber auch sehr daneben, bei der Erzeugung einer schönen Hühnerbrühe irgendwas mit der angesprochenen Konsistenz zu erwarten. Bericht folgt dann bei mir im Blog.

MartininBroda hat gesagt…

Nein, ich hatte mich wirklich aufraffen müssen, nicht ohne von dritter Seite dazu genötigt worden zu sein. Irgendwann geht man dann doch in dem Anspruchshorizont anderer auf, aber was soll das falsch-tönende Klagen darüber, man wollte es ja so; vermutlich.

Ich muß wieder in Deinem Blog lesen, erinnere ich mich gerade; der "Soliloquy"-Charakter Deiner Abendsendung hat sich ja nun verändert, wie ich beobachten kann, nicht unamüsiert (nur beim Namen zucke ich gelegentlich noch zusammen; aber es gibt eben ja noch viel mehr graue Mäuse auf der Welt).