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Sonntag, 21. April 2013

Sonntag & Jubilate




Nein, ich bin in keinem Zustand, der exaltierte Freudenbekundungen hervorrufen müßte. Der Sonntag heißt so - „Jubilate“, der dritte nach Ostern:

„Jubilate Deo, omnis terra.“
„Jauchzet Gott, alle Lande!“
Psalm 66, Vers1 

Der kommende Sonntag heißt übrigens „Kantate“. Warum nun ausgerechnet dieser Sonntag zum Anlaß für einen „Kantaten-Gottesdienst“ in der hiesigen St. Johannis - Gemeinde genommen wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Es ging aber vor allem um Buxtehude, den ich sehr schätze, und es war auch alles recht nett. Hier 2 „Stücke“ daraus, in anderer Interpretation selbstredend.


Dietrich Buxtehude, "Alles was ihr tut", BuxWV 4


Dietrich Buxtehude, Toccata in F-Dur, BuxWV 156

Können wir das Essen diesmal schnell hinter uns bringen, bitte; nicht daß es furchtbar ausgefallen wäre, ganz im Gegenteil – Lachs, gedünstet mit Weißwein und diversen Kräutern (wie Rosmarin, Dill...) auf Butterschmalz; dazu ebenfalls mit Butter geschmorte Mohrrüben. Wir hatten das schon diverse Male.

Die Begleitumstände waren nur etwas skurril. Ich dachte, Debussy wäre diesmal ganz passend („La Mer“! u.a.). Das endete aber damit, daß „jemand“ sich die Ohren zuhielt und wüste Urteile ausstieß, nun ja. Häufig ist einem kaum etwas fremder als das vermeintlich Vertraute.

Man konnte noch nicht draußen essen, zu windig und, trotz Sonne, doch zu kalt, daher hatte ich etwas Terrassen-Dekoration vorübergehend hereingeholt, einen anderen Teil sieht man anschließend, gefolgt von einem Schwan, um irgendwie milder zu enden.






Sonntag, 28. April 2013

Sonntag & Kantate

Arvo Pärt - Cantate Domino canticum novum

Kantate, der 4. Sonntag nach Ostern, hat seinen Namen vom Eingangsvers des Psalm 98:

Cantate Domino canticum novum, quia mirabilia fecit.
„Singet dem Herrn ein neues Lied; denn er tut Wunder.“

Man sollte von mir jetzt ein Lob der christlichen Religion billig erwarten, wie sie der Künste insonderheit der Musik pflegt (wenn man etwa von ein paar irregeleiteten Puritanern absieht, aber jeder größere Verband von Menschen hat seine Durchgeknallten). Das liegt bei diesem Sonntag nun einmal nahe. Aber ich will es dabei belassen, diese Vertonung von Arvo Pärt anzubringen (erfreulicherweise gibt es auch in diesen Zeiten noch Komponisten, die nicht vom Ehrgeiz getrieben sind, das menschliche Trommelfell und dahinter liegende Nerven ernsthaft zu beschädigen).



Doch da ich mir dieses Joch nun einmal selbst auferlegt habe, will ich kurz vom sonntäglichen Essen berichten - ein Schweinebraten vom Nacken. Demzufolgen war das Fleich etwas durchwachsen, hier aber zur Abwechslung im besseren Sinne. Es war sogar recht gut. Geschmort wurde es auf Butterschmalz mit Zwiebeln, Rosmarin und Thymian. Obendrauf hatte es eine Kruste aus Butter, Senf und diversen kleingehackten Kräutern (Thymian, Oregano etc.).


Dazu Bohnen, mit Bohnenkraut gekocht und später mit brauner Butter übergossen, und zwei Sorten Gurkensalat („jemand“ mag seine Gurken nur mit Essig und Zucker). Als Dekoration hatte ich von der Terrasse vorübergehend ein paar Hyazinthen hereingeholt, deren betäubender Duft irgendwie ganz willkommen war. Obwohl alles recht friedlich ausfiel diesmal, kein Debussy - Debakel wie letzten Sonntag, doch dafür hörten wir auch Purcell mit einigen seiner englischen Zeitgenossen.



Wo ich so fromm beginnen mußte, will ich wenigstens heidnisch enden, mit einem Auszug aus der „Götterlehre“ des Karl Philipp Moritz nämlich, es ist einfach hübsch zu lesen, und wovon handelt er, von Hyacinthus natürlich: 

„Ein Liebling des Apollo war der schöne Hyacinthus, ein Sohn des Öbalus, eines lacedämonischen Fürsten. Apollo und sein Liebling wetteiferten einst im Scheibenwerfen; aus der Hand des Gottes flog die Wurfscheibe, und Boreas, auf den Apollo eifersüchtig, lenkte sie in der Luft und trieb sie an des Jünglings Haupt, welcher tot darniedersank. – Apollo ließ aus seines Lieblings Asche die Hyazinthe hervorgehen, und die Lacedämonier feierten jährlich ein Fest bei dem Grabe des Jünglings, der in des Lebens Blüte ein Raub des Todes ward.“

Nicolas-René Jollain - Hyacinthe changé en fleur - 1769

Sonntag, 21. Juni 2015

Sonntag &


Nachdem wir diese „mecklenburgische Woche“ voller variantenreicher Wendungen also hinter uns gebracht haben, wollen wir wenigstens mit dem Essens-Nachtrag einen vorläufigen Schlußpunkt setzen, nicht für das Essen natürlich, das würde die Beiträge hier doch überschaubar beenden. Ich wiederhole nur, was ich nur allzuoft gehört habe: „Essen ist soo(!) wichtig“, danach würde dann also einer der wichtigeren Beiträge folgen, nun ja.


Wir umkreisen das Thema etwas und beginnen mit den Rosen. Was dort auf dem Tisch steht, ist tatsächlich von hinter der Terrassentür; und das ist schlicht schön, daß sich all das noch einmal zurechtgefunden hat.


Und jetzt sind wir auch schon im Gurkensalat von Frau W. gelandet, so wie sie ihn seit (natürlich nur gefühlten) Jahrhunderten präferiert, nämlich mit Zucker, Salz und Essig, und geschält natürlich. Eine sehr frühe Form der Salatzubereitung gewissermaßen, aber alles hat seinen Anfang.


Ein Sonntag - horribile dictu – ohne Kartoffeln. Und ich war nicht einmal schuld. Auch wenn ich einige Reis-Zubereitungs-Ratschläge in letzter Zeit wohlwollend aufgenommen habe, befolgt habe ich keinen, nur obendrauf ein wenig Butter gegeben.


Meine Variante sieht zwar netter aus, behaupte ich dreist, bestand aber nur aus einem üblichen Kräuter-Joghurt-Dressing mit zusätzlich Pfeffer und vor allem Dill.


Dill ist das Stichwort. Denn unter dem Blätterteig im Bild befinden sich Dill, Pfeffer und Salz und angebratene Stücke vom Lachs, die folglich im Ofen ausgebacken wurden. Ich war an diesem Sonntag so Plem-Plem, daß ich 2-Mal die Trennfolie aus Plastik beim Ausrollen des Blätterteiges übersehen hatte. Einmal konnte ich sie noch nachträglich herausklauben. Ein 2. Exemplar bereichert inzwischen den Kompost.


Und noch einmal die Rosen der Saison und, man ahnte es vielleicht, es war nicht nur ein Sonntag ohne Kartoffeln, sondern auch einer ohne Sauce. Wir sind folglich am Ende. Offen gestanden, es war gar nicht so schlecht. Wer das anzweifelt, dem gegenüber rufe ich den Herrn Stahl von der Schloßkirchen-Aufsicht gegenüber an, dem ich Stücke davon aufnötigte.

Mir sind letztens ein paar Denk-Sätze auf die Füße gefallen, die ich zuerst auch bei dieser Gelegenheit anbringen wollte, aber jetzt sehe ich, nein, es gehört nicht hierher, doch, hm, vielleicht den:

Mitunter merkt man, das eigene Leben ist vor allem etwas, das einem mitgespielt wird. Aber gelegentlich unterhält es durchaus, all dem zuzuschauen. Diese Haltung ist es, die einen vor dem Übermut bewahrt, angesichts der übernächsten Wendung...

Oder um einen weit besseren zu zitieren:
„Nirgends finden wir eine so friedliche und ungestörte Zuflucht als in der eignen Seele, sobald wir nur etwas von dem in uns tragen, was wir nur anzuschauen brauchen, um uns in eine vollkommen ruhige und glückliche Stimmung versetzt zu sehn.“

nachgetragen am 24. Juni

Sonntag, 28. Juni 2015

Sonntag &


Mitunter riechen Rosen nach Himbeeren, das ist merkwürdig, aber nicht unnaürlich, sogar schön. Die Rosen erfreuen derzeit sehr.

Und wiederum sieht manchmal etwas äußerlich zwar nett aus, tatsächlich hat sich jedoch das Grauen darin eingenistet. Man ahnt die Richtung, die der Beitrag heute nehmen muß.

Ich hatte den Sonntag-Vormittag in Feldberg zugebracht. Es war sehr entspannt. Der Chor hatte seinen letzten Gottesdienst-Auftritt vor der Sommerpause und war offenkundig in so guter Form, daß es noch eine Zugabe geben mußte, was für einen Gottesdienst eher ungewöhnlich ist. Leider hatte ich die Speicherkarte meiner Kamera vergessen, daher gibt es davon keine Bilder. 


Die Einladung, gemeinsam mit einigen Sangeskollegen noch Essen zu gehen, schlug ich aus Pflichtgefühl aus, was ein Fehler war. Mit Eintritt in die Wohnung kippte meine Stimmung nämlich komplett und meine Befürchtungen bestätigten sich bald. Ich habe ziemlich gezögert, diesen Bericht abzuliefern, aber jetzt will ich da durch:

Frau W. hatte mit Hilfe der noch betagteren Nachbarin gekocht und behauptete steif und fest, damit habe sie mir eine Freude machen wollen. Nun ist es nicht schön, das so deutlich zu sagen, aber es gibt Gründe dafür, warum ich am Sonntag koche, und sie kennt sie (obwohl sie ihre Freundinnen immer wieder mal nötigt, mir gegenüber zu bestätigen, was für eine herausragende Köchin sie sei).


Ich hatte vorgehabt, Bouletten zu braten und dazu Pfannengemüse zu schmoren. Der erste Teil hatte sich erübrigt. Den 2. habe ich zwar noch bestritten, doch das hätte ich auch besser sein lassen sollen. Die Nachbarin stürmte dann bald fort, als sie den Temperaturabsturz bemerkte, und ich durfte so noch beim halb fertigen Kartoffelbrei helfen, genauer gesagt reichte ich die Sahne, die dort reichlich hineingeschüttet wurde. Wie sich später herausstellte, fehlte ihm das, was die Bouletten überreich abbekommen hatten – das liebe Salz.

Ansonsten waren die nach der bekannten Manier hergestellt worden, was ebenfalls bedeutet, daß sie bei eher niedriger Temperatur in reichlich Fett gebraten worden waren, so daß man eine recht weiche Masse erhielt, die sich mit Fett vollgesogen hatte.


Mein Fehler nun war, in dieses salzige Fett auch noch das Pfannengemüse zu tun und es darin zu schmoren. Ich habe alles in allem lange nicht so ein kulinarisches Erlebnis über mich hineinstürzen fühlen dürfen wie an diesem Sonntag.



Denn natürlich habe ich tapfer versucht, von allem etwas herunterzubekommen, was bald mißlang und mich schließlich motivierte, mich angenehmeren Eindrücken außerhalb des Hauses auszusetzen, gestärkt von „Subway“ übrigens.

nachgetragen am 29. Juni

Sonntag, 11. Januar 2015

1. Sonntag nach Epiphanias

Ravenna, Baptisterium der Orthodoxen

Herr Roloff hat zum gestrigen 1. Sonntag nach Epiphanias den nachfolgenden Text an einem anderen Ort veröffentlicht, umständehalber bringe ich ihn also mit einem Tag Verspätung (anderes soll folgen, wir werden sehen). An der Zählung kann man übrigens gut ablesen, daß wir tatsächlich noch in der Weihnachtszeit sind (obwohl das kaum im allgemeinen Bewußtsein ist).

Ravenna, Baptisterium der Orthodoxen: Taufe Jesu 

Worte aus der Kirche

1. Sonntag nach Epiphanias 2015

getauft!

getauft!  - So lautet das Leitwort für das Jahr 2015 im Pfarrbereich Schönhausen. Das hat zunächst zur Ursache, dass der Geburtstag Ottos von Bismarck sich zum 200. Male jährt und damit auch sein Tauftag am 15. Mai genau zwei Jahrhunderte zurückliegt. Das Glaubensleben jedes Christen beginnt mit seiner Taufe. Daran wollen wir uns erinnern lassen. Der 1. Sonntag nach dem Epiphanias-Fest ist dazu gut geeignet, weil die Kirche an diesem Tag die Taufe Jesu durch Johannes feiert.

Christus hat seinen Jüngern nämlich nicht nur geboten, alle Menschen zu taufen, er hat sich der Taufe auch selbst unterworfen, um ein unzerstörbares Band der Zusammengehörigkeit zwischen Gott und den Menschen zu knüpfen. Mit der Taufe hat der Herr aber auch die besondere Gemeinschaft unter uns Menschen gestiftet, die wir Kirche nennen. Die Kirche ist die Versammlung aller Getauften aller Zeiten. Gemeinschaft mit Gott und untereinander zu wahren ist der Sinn der christlichen Kirche. Darum sollten die Gelegenheiten genutzt werde, die sich bieten, um an die Taufe zu erinnern, sich ihrer unverbrüchlichen Kraft zu vergewissern und um zu lernen, auf das Band der Taufe zu vertrauen. Die Restaurierung unseres romanischen Taufsteins in diesem Jahr ist dafür vielleicht ein besonders sinnfälliges Zeichen.

Martin Luther hat im vierten Hauptstück seines Kleinen Katechismus auf seine Weise dargestellt, wie es sich mit der Taufe verhält und beantwortet die Frage: Wie kann Wasser solch große Dinge tun? „Wasser tut´s freilich nicht, sondern das Wort Gottes, das mit und bei dem Wasser ist, und der Glaube, der solchem Worte Gottes im Wasser traut.“ Wasser, Wort Gottes und der Glaube werden bei Luther zu einem schönen Dreiklang, in dem wir alles finden, was die Grundlagen unserer Kirche ausmacht. Das Wort Gottes kann dabei nicht irgendwie ausgetauscht werden gegen die vorherrschenden Meinungen auch wohlwollender Menschen. Wasser ohne Gottes Wort ist keine Taufe. Wir haben in der Kirche darum auch in jeder Generation neu zu prüfen, ob wir tatsächlich in allem dem treu geblieben sind, was uns das Evangelium verheißen und geboten hat.

Nur dann können wir getrost mit denen, die vor uns waren, sprechen: Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Thomas Roloff

nachgetragen am 12. Januar

Sonntag, 13. Mai 2018

Zum Sonntag Exaudi

Frauen am Grabe Christi und Himmelfahrt des Herrn,
sog. „Reidersche Tafel“, Elfenbein, Mailand oder Rom um 400 n. Chr.,
hier gefunden

Der Sonntag Exaudi steht zwischen der Himmelfahrt des Herrn und dem Ereignis von Pfingsten. Wie auch bei anderen Sonntagen im Kirchenjahr stammt der Name vom Einzugspsalm der lateinischen Liturgie, hier: „Exaudi, Domine, vocem meam, qua clamavi ad te; miserere mei, et exaudi me! ("Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe! Sei mir gnädig und erhöre mich!" Ps. 27,7).

Eine sehr schöne kurze Beschreibung von Exaudi fand ich unter www.daskirchenjahr.de:

"Der Sonntag ist schon deutlich auf Pfingsten bezogen dadurch, dass er die wartende Haltung der Gemeinde und damit ihre Abhängigkeit vom Heilswirken Gottes herausstreicht, und von daher eigentlich nicht mehr Bestandteil des Osterfestkreises, der mit Christi Himmelfahrt abschloss...

Der Sonntag Exaudi spiegelt die Spannung wider, in der die Jünger sich befanden, nachdem ihr Herr gen Himmel aufgefahren war. Sie wissen um die Verheißung des Geistes, haben ihn aber noch nicht erfahren. Sie leben in einer kaum erträglichen Spannung, denn das Vergangene hat nun keine Bedeutung mehr, und das Zukünftige hat keine Kraft. Die Gegenwart, in der sie machtlos sind, wird übermächtig und scheint sie zu fesseln. In diese Spannung hinein erklingt als Erinnerungsruf die Rede Jesu, in der er den Tröster, seinen Geist, verheißt."

Nachfolgend die Predigt, welche Herr Roloff heute in Magdeburg gehalten hat.

Chiesa di San Frediano (primo vescovo di Lucca): Mosaico (Sec. XIII)

Predigt zum Sonntag Exaudi in St. Nicolai Magdeburg

Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus. Amen

Hört den Predigttext zum heutigen Sonntag:

Die Verheißung eines neuen Bundes

31 Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen, 32 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte, da ich sie bei der Hand nahm, daß ich sie aus Ägyptenland führte, welchen Bund sie nicht gehalten haben, und ich sie zwingen mußte, spricht der HERR; 33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein; 34 und wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: "Erkenne den HERRN", sondern sie sollen mich alle kennen, beide, klein und groß, spricht der HERR. Denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünden nimmermehr gedenken. 
Jer 31, 31-34

Amen

Liebe Gemeinde,

Siehe, es kommt die Zeit, spricht unser Gott. Jeremia verkündet, was unweigerlich und unaufhaltsam geschehen wird. Gott handelt!

Gott kündigt an, einen neuen Bund schließen zu wollen. Der Bund ist der zentrale Begriff des Alten Testaments. Gott besiegelte den Bund mit Noah durch das Leuchten des Regenbogens. Er machte seinen Bund mit Abraham und ließ ihn durch Isaak und Jakob zum Vater der Völker werden, und er schloss seinen Bund mit den Israeliten, die in Ägypten in der Sklaverei lebten. Er führte sie durch das Meer in die Freiheit. Gott bekräftigte seinen Bund dadurch, dass er seinem Volk am Sinai eine Rechtsordnung gab, indem er ihnen Kriegsglück schenkte und sie das Land besitzen ließ, das er ihnen verheißen hatte. Zuletzt weitete er seinen Bund auf die Dynastie Davids aus, die er zur Herrschaft über sein Volk erwählt hat, und verspricht ihr ein Königtum für alle Zeit.

Und dennoch will Gott nun einen neuen Bund, denn das Volk war seinem Bund nicht treu. Es wandte sich von ihm ab, ließ seine Gebote unbeachtet, sehnte sich in der Freiheit immer wieder in die Sklaverei zurück und auch die Könige sündigten schwer. Alles Zwingen führte nicht dazu, dass sich der Bund erfüllte, sein Ziel erreichte und Gottes Absicht durchgesetzt werden konnte.

Worin liegt aber die tiefste Absicht eines Bundes?

Wo Gott sich mit Menschen verbindet, da soll Verschiedenes zur ursprünglichen Einheit verbunden werden, da soll etwas Ganzes entstehen, da soll etwas heil werden – da begegnet dem Menschen das Heil.

Das ist nun keineswegs eine bloße Hypothese, diese Sehnsucht durchzieht und prägt die ganze Schöpfung. Goethe hat das in seinem Gedicht „Wiederfinden“ wunderbar zum Ausdruck gebracht:

Ist es möglich! Stern der Sterne, 
Drück ich wieder dich ans Herz! 
Ach, was ist die Nacht der Ferne 
Für ein Abgrund, für ein Schmerz.
Ja, du bist es! meiner Freuden 
Süßer, lieber Widerpart; 
Eingedenk vergangner Leiden, 
Schaudr ich vor der Gegenwart. 

Als die Welt im tiefsten Grunde 
Lag an Gottes ewger Brust, 
Ordnet' er die erste Stunde 
Mit erhabner Schöpfungslust, 
Und er sprach das Wort: Es werde! 
Da erklang ein schmerzlich Ach! 
Als das All mit Machtgebärde 
In die Wirklichkeiten brach. 

Auf tat sich das Licht: so trennte 
Scheu sich Finsternis von ihm, 
Und sogleich die Elemente 
Scheidend auseinanderfliehn. 
Rasch, in wilden, wüsten Träumen 
Jedes nach der Weite rang, 
Starr, in ungemeßnen Räumen, 
Ohne Sehnsucht, ohne Klang. 

Stumm war alles, still und öde, 
Einsam Gott zum ersten Mal! 
Da erschuf er Morgenröte, 
Die erbarmte sich der Qual; 
Sie entwickelte dem Trüben 
Ein erklingend Farbenspiel, 
Und nun konnte wieder lieben, 
Was erst auseinanderfiel. 

Und mit eiligem Bestreben 
Sucht sich, was sich angehört,
Und zu ungemeßnem Leben 
Ist Gefühl und Blick gekehrt. 
Sei's Ergreifen, sei es Raffen, 
Wenn es nur sich faßt und hält! 
Allah braucht nicht mehr zu schaffen, 
Wir erschaffen seine Welt. 

So, mit morgenroten Flügeln, 
Riß es mich an deinen Mund, 
Und die Nacht mit tausend Siegeln 
Kräftigt sternenhell den Bund. 
Beide sind wir auf der Erde 
Musterhaft in Freud und Qual, 
Und ein zweites Wort: Es werde! 
Trennt uns nicht zum zweitenmal.

In deutscher Sprache ist wohl nirgends schöner ausgedrückt, worin die weltbewegende Sehnsucht liegt, die die Schöpfung erfüllt. Das auseinanderstrebende Universum ächzt und seufzt und sucht die verloren gegangene ursprüngliche Einheit. Und Gott scheint es kaum anders gegangen zu sein.

Auch unter uns Menschen findet sich völlig naturgemäß diese dauernde drängende Sehnsucht, das Ganze wiederzufinden. So hoch wir den Menschen auch schätzen, wer wach und ehrlich mit sich umgeht, der wird überall gewahr, dass kein Mensch sich selbst genug ist. Er braucht immer und sucht lebenslang die Ergänzung. Er sucht den anderen Menschen, die Aufgabe oder Gott. Manchmal sucht er alles zugleich und manchmal, und das ist vielleicht das Charakteristikum der Moderne, spürt er nur noch das Drängen und das Ungenügen, weiß aber gar nicht mehr, wonach er suchen soll.

Wer es aber noch weiß, dem ist auch bewusst, dass wir Menschen immer die Lebensordnungen am höchsten achten, die wir unauflöslich und für das ganze Leben eingehen. Die Ehe und der Taufbund sind dafür die entsprechenden Formen. Das Leben kann nur in der Gemeinschaft bewahrt und weitergeschenkt werden, in der Gemeinschaft von Mann und Frau und in der Gemeinschaft mit Gott.

Und auch das sind keine Theorien. Jeder Mensch erlebt es, denn er hat immer Mutter und Vater, und er ist immer Geschöpf Gottes. Jeder Mensch begegnet diesen Tatsachen seiner Lebensgeschichte genauso real, wie das Volk Israel den Auszug aus der Knechtschaft in die Freiheit erlebt und immer wieder bekannt hat. Gott ist der Gott, der Israel aus Ägyptenland herausgeführt hat.

Darin hat Gott seinen Bund mit seinem Volk aufzurichten versucht. Er hat es aus der Knechtschaft in die Freiheit geführt, er hat ihm das Gesetz gegeben, er ist ihm selbst zum Richter und Führer geworden. Gott ist der Herr der Geschichte.

Der Mensch aber widersetzte sich mit seinem Willen den Absichten Gottes. Das Wiederfinden ursprünglicher Einheit misslang, solange Gott Gott und der Mensch Mensch blieb.

Darum kündigt Gott den neuen Bund an. Nicht mehr eine äußere Ordnung will er mit seinem Bund aufrichten, sondern eine innere Beziehung soll begründet werden. Jeremia offenbart hier etwas, was sich mit der Geburt Christi 500 Jahre später erfüllen wird. Gott schreibt sich dem Menschen ins Herz, indem er selbst Mensch wird. Christus ist das Gesetz, das dem Menschen ins Herz geschrieben wird. In Christus steht Gott der Schöpfung nicht mehr gegenüber, sondern er wird Teil seiner eigenen Schöpfung und versöhnt die Welt mit sich selbst.

Tritt nun aber tatsächlich ein neuer Bund an die Seite des alten? Es schleicht sich ein gefährliches Missverstehen ein, wenn augenblicklich nicht selten so getan wird, als gäbe es eine Treue Gottes zum Alten Bund, durch die ein zweiter Weg zum Heil eröffnet würde.

Wir glauben und bekennen aber unaufgebbar: Jesus Christus ist das eine Wort Gottes, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben. Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Wort Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.

Christus ist die Erfüllung des Gesetzes. Er führt uns aus der Knechtschaft des Todes in das Land der Lebendigen. Er bekräftigt den Regenbogen als Zeichen für den ewigen Bestand der Schöpfung, denn durch sein Menschsein hat Gott das Menschsein in sein Gottsein hineingenommen und erhoben. Christus ist uns auch zum ewigen König aus dem Hause Davids geworden. Im Neuen Bund hat Gott den Alten Bund erfüllt. Allein in Christus, dem Sohne Mariens, hat der Alte Bund durch seine Erfüllung Bestand.

So sollen wir ihn alle erkennen, den Herrn aller Herren, den König aller Könige, unseren Gott und Erlöser. In ihm ist uns das Heil geworden und in seinem Lichte sehen wir das Licht. Er wird ausgießen seinen Geist. Er regiert seine Kirche, die uns das sichtbare und mächtige Zeichen des neuen und ewigen Bundes ist. In der Gemeinschaft dieser Kirche dürfen wir ihn allezeit bitten: Dein hoher Segen auf uns komm.

Amen.

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus unsern Herrn.

Amen

Thomas Roloff


J. S. Bach:  Wo Gott der Herr nicht bei uns hält (BWV 178)

Sonntag, 14. April 2013

Sonntag & Misericordias Domini

more or less "translated"

Ich hatte gehofft, mir würde noch etwas Gedankenvolles einfallen, aber wahrscheinlich hat das einfallende warme Wetter alles in einen Zustand angenehmen Betäubt-Seins gebracht und dabei sämtliche Gedanken vertrieben. Wie auch immer. Es folgt der zu erwartende Nachtrag.

Lamm. Es gab Lamm, möglicherweise hier zum ersten Mal, aber meine Neigung zur Rücksichtnahme läßt doch deutlich nach. Es wurde dann auch fröhlich aufgegessen, insofern eine erneute Bestätigung, daß man den Menschen nicht immer ihren Willen, oder was sie dafür halten, lassen sollte.

Genauer gesagt waren es Lammkoteletts und ein Stück Lammlachs. Mit Olivenöl und Rosmarin scharf angebraten und dann im Ofen bei niedriger Temperatur nachgegart, samt einigen Schalotten. Ich hätte sie schneller herausnehmen müssen, es gab einen leichten Stich ins Bittere, aber ansonsten war das Fleisch wunderbar. Dazu Bohnen mit Muskat. Und Kräuterbutter. Die Kräuterbutter bestand aus Butter, wie nicht weiter überraschen wird, gepfeffert und gesalzen, und viererlei frischen und gehackten Kräutern (Thymian, Petersilie, Oregano und Basilikum) mit etwas Zitronensaft. Alles recht nett.



Dazu etwas französches Barock – Lully, Rameau, Marais, Loeillet... (ausgelöst von: „nein die Eurovisionsmelodie ist weder von Händel, geschweige aus seiner Wassermusik, es ist von einem Herrn Charpentier“; ein verbreiteter Irrtum; wir wurden nämlich während des Essens Ziel einer kleinen unangekündigten Besucherinvasion, und was sagte der Besuch in eben dem Moment: „Oh Händel!“).


Marc - Antoine Charpentier: Te Deum



Miserikordias Domini heißt dieser 2. Sonntag nach Ostern nach dem Eingangspsalm, jedenfalls in der Liturgie der lutherischen Kirche und von ein paar anderen (die katholische Kirche mußte da unbedingt wieder einmal herumreformieren):



Misericordia Domini plena est terra, alleluia: verbo Domini coeli firmati sunt, alleluia, alleluia.

„Die Erde ist voll der Güte des Herrn und durch das Wort des HERRN ist der Himmel gemacht.“
 Psalm 33, Vers 5b f.

Der Sonntag Miserikordias Domini spricht vom Guten Hirten und erinnert daran, wie Gott das Verirrte sucht und der Herde wieder zuführt. Ich will nicht respektlos erscheinen, aber an diesem Sonntag Lamm als Hauptgericht zu haben, schien mir da nicht gänzlich gedankenlos. Aber wo wir gerade in der frommen Abbteilung sind, der Losungstext des Sonntages, der gefiel mir tatsächlich:

Halte meine Augen davon ab, nach Nichtigem zu schauen.
Psalm 119,37

nachgetragen am 15. April


I was still hoping I would come up with something rather profound and thoughtful, but probably this invasion of warm weather caused a state of pleasant dizziness and scared away all thoughts. Whatsoever. It follows the expected supplement.

Lamb. There was lamb this Sunday, possibly for the first time here, but my inclination to be considerate of people dwindles. It was all eaten up by the way, so far a reaffirmation that one shouldn’t always let people have their will, or what they assume it is.

More specifically, it was lamb chops and a piece of lamb fillet; seared in olive oil with rosemary, and then cooked in the oven at a low temperature under tin foil a bit, along with a few shallots. I should have taken them more quickly out of the pan, because there was a slight tinge of bitterness, but otherwise all in all the meat was wonderful. Then green beans with nutmeg. And herb butter. The herb butter consisted of butter, this might come as no surprise, peppered and salted, and four kinds of fresh chopped herbs were added (thyme, parsley, oregano and basil) with a little lemon juice. It was honestly all lovely.

Accompanied by some French Baroque - Lully, Rameau, Marais, Loeillet ... (triggered by: "No, this Eurovision melody is neither by Handel, nor from his “Water music”, it's from a certain Mr. Charpentier", a common mistake, and in fact during our meal we became a target of a little invasion of unannounced visitors, and what did one of them say just the very moment: "Oh Handel"; and my face had the urge to hit the plate, but it could avoided).

"Misericordias Domini" is this 2nd Sunday after Easter named from a certain introit Psalm, at least in the liturgy of the Lutheran church and a few others (well, the Catholic Church had this unnecessarily need to “reform” something again, hm):

Misericordia Domini plena est terra, alleluia: verbo Domini coeli firmati sunt, alleluia, alleluia.

The earth is full of the goodness of the Lord. By the word of the Lord were the heavens made.
Psalm 33, 5b f

The Sunday “Misericordias Domini” speaks of the Good Shepherd and reminded how God searches the erring and brings them back to the herd again. I do not want to appear disrespectful, but since on this Sunday shepherds and lambs were the main topic, lamb as a main dish has struck me as not entirely thoughtless and fitting somehow. But since we are in a pious mood still, the Daily Watchword of this Sunday appealed to me actually:

Turn away mine eyes from beholding vanity
Psalm 119,37

Sonntag, 4. Mai 2014

Sonntag &


Der Eifer einer Besucherin, uns etwas Gutes zu tun, ließ an diesem eher kalten Sonntag kaum noch Kraft und Zeit übrig für ausgefallenere Rezepturen. Wir haben jetzt Bärlauch in einem 4-Liter-Glas, kurz aufgekocht in mehreren Flaschen Weißwein, und mit Honig „verfeinert“ (siehe Bild), Bärlauch zerkleinert  und mit einer Flasche Doppelkorn zusammengebracht, eine Art Bärlauch-Pesto (mit Frischkäse und Olivenöl)...  zum Glück ergab sich die Gelegenheit, einiges an eine nachfolgende Besucherin weiter zu verschenken. 

Und der Grund dafür? Nun, wir wurden mit einem großen Leinenbeutel, vollgestopft mit dem Zeug, von einer Freundin meiner Frau Mutter „beglückt“ und anschließend meinte ich zu ihr (als gewissermaßen pädagogische Maßnahme, ich sage nur als Stichwort – „die mitunter überraschendem Folgen von vorgetäuschtem großem Enthusiasmus“) - wenn das alles irgendwie „sinnvoll“ verarbeitet wäre (die Hühner waren folglich schon mal gedanklich ausgeschlossen), gäbe es am Sonntag vielleicht auch noch etwas anderes, außer Bärlauch. Allein das Waschen, Putzen und Zerkleinern hat Stunden gedauert.

Doch genug davon. 


Mitunter macht man einen Heidenaufwand – und das Ergebnis ist niederschmetternd. Und manchmal betreibt man die Dinge mehr im Vorbeigehn (fast), und das Resultat ist recht ordentlich geraten. Wir wollen daraus keinen belehrenden Spruch zaubern, das wäre dann doch eine Überforderung für einen Krustenbraten.

Und der entstand wie folgt: Geschmort wurden auf Butterschmalz reichlich Zwiebeln, dazu kamen frisch Thymian, Oregano und Rosmarin. Der Braten vom Schwein wurde gepfeffert und gesalzen, Wasser hinzugetan und das Ganze kam in den Ofen, die erste Stunde mit aufgelegtem Deckel, später ohne, doch dafür wurde das Ding regelmäßig mit dem Sud übergossen.


Aus dem Fond entstand mit der Hilfe von Sahne und leider reichlich Mehl eine Sauce, die lebhaft gelobt wurde, was nicht selbstverständlich war (das könnte die Dame, die uns dankenswerterweise von einem Teil des Bärlauchs erlöste, sogar bestätigen).

Dazu einmal gekochtes und einmal mariniertes Gemüse unterschiedlichster Art (für Details bin ich gerade zu träge). Ich hatte, wie man sieht, das dringende Bedürfnis, alles ein wenig mit Osterkitsch aufzuhübschen (einschließlich Schokoladen-Osterhasen, die gibt es gerade günstig).



Nicht, daß das irgendwie mitteilenswert wäre, aber dabei ist mir tatsächlich (meiner hindämmernden Erinnerung nach zum ersten Mal) eine Kruste gelungen, die sogar wie aus dem Kochbuch eßbar war (jedenfalls für mich). Es besteht also, was diesen speziellen Sonntagsbraten angeht, wahrlich kein Grund, unzufrieden zu sein. Vielleicht sollte ich in Zukunft gewisse Dinge doch mehr wie nebenbei betreiben. Und das war es für diesmal.



nachgetragen am 6. Mai

Montag, 14. Oktober 2013

Sonntag & (Nachtrag)


So wie Hundebesitzer gern erzählen: „Der tut nichts, der will nur spielen!“, sage ich bekanntlich hin und wieder: „Das ist nicht angebrannt, das sieht nur so aus!“ Offensichtlich ist in beiden Fällen etwas stark erklärungsbedürftig.

Der freundliche Eigentümer dieses Palais hat einen Hang zum Ländlichen (sehr zum Verdruß einiger vornehmerer Bewohner), deshalb gibt es auch Federvieh auf dem Gelände. Am Freitagabend überraschte er mich mit der Frage, ob ich schon für den Sonntag eingekauft hätte, als Resultat meiner Antwort gab es am Sonnabendabend also 2 selbst gehaltene, nunmehr tote Hühner.


Und als Resultat daraus wiederum am Sonntag eine Hühnerbrühe, oder so ähnlich. In unseren größten Kochtopf kamen folglich, die Hühner einmal beiseite, Mohrrüben, Zwiebeln, Sellerie, Porree, Petersilienwurzel, frischer Thymian und diverse getrocknete Kräuter.

Die Empfehlung für das (Nicht-)Anbrennen der Hühnerkeulen war, man koche sie etwas mit, nehme sie dann heraus und streiche sie vor dem Braten mit Honig ein, dann würden sie trotzdem kross. Ich habe das nie vorher gemacht, nur davon gehört. Außerdem stellte sich überraschend Besuch ein, weshalb auch die andere Seite des Tisches hastig zu essen begann. Die Ordnung kam also leicht durcheinander. Das Ergebnis war immer noch eßbar, aber dann doch einen Tick zu schwarz.




Ich liefere diesen Bericht mit deutlicher Verspätung ab, wie man sieht. Es mangelte an Enthusiasmus, ein wenig (immerhin hatte ich bereits ein paar Bilder abgeliefert). Aber als ich heute gegen Mitternacht widerwillig etwas davon aufwärmte, bevor es ins Nirwana des Gefrierschranks entschwinden sollte, meldeten sich schüchtern 2 jugendliche Bewohner des Hauses. Die Terrassentür stand offen. Sie haben bereitwillig ihre Schüsseln bzw. deren Inhalt gegessen, so war es wohl doch nicht so schlimm, das Ganze.


nachgetragen in der Nacht auf Dienstag