Sonntag, 3. Januar 2016

Sonntag & (nur eine Notiz)


Ich bezweifle, daß das ernsthaft interessieren sollte, deshalb kann ich auch so entspannt kurz davon notieren.

Mir fiel eben auf, daß der vergangene Sonntag gar nicht so un-nett war. Es wurde die komplette Resteverwertung.

Ich hatte eine betagte Nachbarin zu Hilfe gerufen (gewissermaßen zur Gedankenkontrolle). Und sie bekam, als Dritte im Bunde, von einem Backblech Rosmarin-Kartoffeln (in der zurückliegenden Sauce war zuviel Olivenöl gewesen, das wurde darüber geträufelt), gebackenen Camembert, dazu eine lebhafte Rotwein-Sauce mit Einlagen aus einer vergangenen Rehkeule. Dies nur so dahingesagt.

Das war alles ziemlich gut.

Fiel mir eben auf, wo ich auf die fast gänzlich mißlungenen Bilder sehe.

nachgetragen am 5. Januar

Kommentare:

DirkNB hat gesagt…

Die Bilder sind ja fast so schön wie meine von der Silvesterparty. ;-)
Nichts geht doch über ein gepflegtes Resteessen. Ich behaupte mal, dass jede Regionalküche mindestens ein Gericht hat, dass sich wunderbar dazu eignet, Reste zu verwerten. Suppen (namentlich die Soljanka) sind ja ein gutes Beispiel. Oder das vielgerühmte Chop Suey, dass in Amerika erfunden wurde, das chinesischste Gericht, dass weltweit bekannt ist, außer in China. ;-) Die italienische Frittata ist ja auch ein schönes Beispiel: Alle Reste klein schneiden, in eine Pfanne geben, mit verquirltem Ei geeigneter Menge auffüllen und warten, bis das gefüllte Omlett gestockt ist.

naturgesetz hat gesagt…

Leftovers are always a challenge for me. The Boston "Globe" has a food section on Wednesdays, and often they give a recipe with a second recipe for leftovers. But usually its for sandwiches or something of the sort, and even if I might like the basic recipe, I'm rarely interested in their suggestion for the next day. So usually I just bring the leftovers out in their usual form and add enough other items to make a satisfying meal.

The exception is when I make a soup, as I did this evening with the last of the beef ribs. There turned out to be only about 110g of meat, but with barley, mushrooms, onion, and celery, plus the liquids, I got myself a nice 454g (one pound) dimmer, with 270g of soup left for tomorrow's lunch.

Next: leftover duck.

All this is background for my noting that your leftover venison seems to have been nicely handled. It certainly sounds and looks appetizing.

MartininBroda hat gesagt…

@DirkNB Das war ja unnett, darauf noch nicht zu antworten, aber immerhin habe ich mir deswegen noch mal Deinen Silvesterbeitrag angeschaut. Die Idee mit dem Omelett, die habe ich mir jedenfalls gemerkt. Besten Dank.

MartininBroda hat gesagt…

@naturgesetz I apologize for the late reply. That week was a little bit exhausting. But interesting to read.
Btw. if you should have missed one idea from Dirk about leftovers, I'd like to quote: “The Italian frittata is indeed a fine example: Cut all remains small, place it in a pan, fill it with beaten egg to a suitable amount and wait until the filled omelet is thickened.”

DirkNB hat gesagt…

Ach, hier war das, wo ich über die Resteküche philosophierte ... In einem anderen Blog habe ich das gerade kommentierend auch gemacht und wusste nur, dass ich damit Wiederholungstäter wurde, nur der Originalort war mir entfallen. ;-)